Stadtführung 15.03.2020

im 200. Geburtsjahr von Friedrich Engels.
Friedrich Engels und das Frühindustrielle Wuppertal
Viele noch erhaltene Wohn- und Fabrikgebäude im westlichen Teil der Allee dokumentieren die frühe industrielle Entwicklung der Stadt.

Friedrich Engels, der Philosoph und Revolutionär, feiert im Jahr 2020 seinen 200. Geburtstag.
Friedrich Engels lebte ab seinem 20. Lebensjahr in Bremen, Berlin, Köln, Paris, Brüssel, Manchester und London, verlor aber nie den Kontakt zu seiner Heimatstadt Barmen im Wuppertal.
Was und wer ihn hier umgaben, wie die Stadt ihn prägte und wie er sich hier einbrachte,

dazu bietet das Historische Zentrum folgende Stadtführungen an:

Die Allee in Unterbarmen – heute Friedrich-Engels-Allee - war für einige Jahre der Schulweg des Gymnasiasten Friedrich Engels. Entlang der Straße lagen die für das Tal so typischen Türkischrotfärbereien, frühen Textilfabriken und Maschinenbauanstalten. Hier lagen die Kneipen, in denen sich die Heimweber am „Liefertag“ trafen und in denen das wüste „Volksleben“ stattfand, das der 19jährige Engels in seinen „Briefen aus dem Wupperthal“ beschrieb. Hier, im Gasthof „Zur Stadt London“, traf sich Engels konspirativ mit Moses Hess, seinem Mentor, und bereitete mit ihm Deutschlands erste „kommunistische Versammlungen“ in Elberfeld vor. Und hier logierte Georg Weerth als junger Lehrling, später ein enger Freund und Mitstreiter von Friedrich Engels.

Viele noch erhaltene Wohn- und Fabrikgebäude im westlichen Teil der Allee dokumentieren die frühe industrielle Entwicklung der Stadt.

Veranstaltungstyp: Stadtführung
Datum: 15.03.2020 um 14.00 Uhr
Treffpunkt: Engelsgarten|Plastik von Alfred Hrdlicka (1928-2009) „Die starke Linke“
Dauer: 90 Minuten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kosten: p.P: 8,-€

 

 

 

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