Wir dokumentieren das städtische Leben der Gegenwart und Vergangenheit und bewahren dieses Wissen für die Zukunft

Wir versuchen, die Geschehnisse in der Stadt so dicht wie möglich zu dokumentieren. Daher gibt es Zeitungsausschnittsammlung, aktuelle Zeitschriften, Nachschlagewerke sowie eine auf Zeitungen basierende Stadtchronik und auch Chroniken von einigen Stadtteilen wie Elberfeld, Barmen, Beyenburg, Cronenberg und Langerfeld.
Alle Unterlagen stehen, sofern keine Auflagen des Daten-, d.h. auch des Personenschutzes vorhanden sind, allen Interessierten zur Verfügung. Manchmal können allerdings Archivalien nicht vorgelegt werden, wenn sie zu verfallen drohen oder ihr Inhalt sonstiger Geheimhaltung unterliegt.

 


Stadtwappen

Im Wappen der neuen Großstadt wurden sinngemäß die aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammenden Schöffensiegel und späteren Wappen der beiden ältesten Gemeinden Barmen (der Bergische Löwe auf einem Garnbündel als Gewerbezeichen stehend, 1516) und Elberfeld (der Bergische Löwe mit dem Rost, dem Symbol des Schutzheiligen Laurentius, 1556 und früher) verschmolzen.

Dabei wird der Bergische Löwe als allen vereinigten Gemeinden gemeinsames Landeswappen auch Cronenberg, Ronsdorf und Vohwinkel gerecht, deren Wappen aus jüngerer Zeit zum Teil "unheraldisch", also nicht den heraldisch strengen Regeln entsprechend, zu betrachten sind.

Beschreibung:

Die heraldisch korrekte Beschreibung des Wappens der Stadt Wuppertal lautet:
Das Wappen der Stadt Wuppertal zeigt in Silber einen zweigeschwänzten roten Löwen, auf zwei goldenen Garnsträngen stehend, blau bewehrt und blau gekrönt, welcher einen schwarzen Rost hält.

Das Preußische Staatsministerium genehmigte durch Erlass vom 29. Juni 1934 das von Wolfgang Pagenstecher geschaffene Wappen.


Kurze Stadtchronik

Elberfeld, 1161 erstmals urkundlich erwähnt, war ursprünglich ein Tafelgut des Kölner Erzbischofs. 1430 kam der Ort zum Herzogtum Berg. 1610 erhielt Elberfeld Stadtrecht.

Barmen gehörte um 1070 als Hof "barmon" dem Kloster Werden. Bis Ende des 17. Jahrhunderts ein Dorf, wurde Barmen im 14. Jahrhunderts als Besitz des Grafen von Berg dem Amt Beyenburg zugeteilt. 1808 Verleihung des Status der Stadtrechte durch Verwaltungsakt

Vohwinkel (1921 Stadtrechte) ist ein Verkehrsknotenpunkt, Cronenberg (um 1050 Ersterwähnung) Zentrum der Werkzeugindustrie, Ronsdorf (1745), Mittelpunkt einer vielfältigen Industrie. Beyenburg (1303 erstmals urkundlich erwähnt) rund um die Klosterkirche (Ende 15. Jh.) ist ein historischer Ortsteil.

1527 wurde Barmen und Elberfeld im Herzogtum Berg das Privileg der Garnnahrung verliehen. Dies bedeutete das Monopol, Garne zu bleichen und zu verkaufen.
Von da ab datiert die erste Gemeinsamkeit von Barmen und Elberfeld. Die Garnbleicherei war der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Textil- und Bekleidungsindustrie und aller anderen Industriezweige, die heute den Hauptschwerpunkt bilden: Eisen- und Metall verarbeitende Industrie, Branchen der Chemie- und Elektroindustrie sowie Maschinenbau und Automobilzubehör.


Wuppertaler Oberbürgermeister

Nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur wurden von den Alliierten zunächst drei Oberbürgermeister ernannt: Eugen Thomas, Dr. Hans Bremme und Eugen Richter. Der erste freigewählte Oberbürgermeister war 1946 der Gewerkschaftsführer Robert Daum.

Dr. Paul Hartmann, 1.8.1929-15.1.1931

Julius Friedrich, 16.4.1931-21.1.1937

Wilhelm Gelberg (NSDAP), 5.4.1937-20.1.1938

Dr. Robert Friedrich (NSDAP), 21.1.1938-22.1.1940

Heinz Gebauer (NSDAP), 8.5.1940-16.4.1945

Eugen Thomas, 4.5.1945-9.11.1945

Dr. Hans Bremme, 9.11.1945-16.1.1946

anschließend vom 16.1.1946 bis zum 15.1.1958 Oberstadtdirektor

Eugen Richter (F.D.P.), 16.1.1946-30.10.1946

Robert Daum (SPD), 30.10.1946-1.11.1948, 2.11.1949-7.11.1951

Dr. Otto Schmidt (CDU), 1.11.1948-2.11.1949

Heinrich Schmeißing (CDU), 7.11.1951-9.11.1956

Hermann Herberts (SPD), 9.11.1956-29.3.1961, 5.10.1964-24.11.1969

Dr. Heinz Frowein (CDU), 29.3.1961-5.10.1964

Johannes Rau (SPD), 24.11.1969-28.9.1970

Gottfried Gurland (SPD), 28.9.1970-15.10.1984

Ursula Kraus (SPD), 15.10.1984-31.10.1996

Dr. Hans Kremendahl (SPD), 01.11.1996-12.10.2004

Peter Jung (CDU), 12.10.2004-20.10.2015

Andreas Mucke (SPD), seit 21.10.2015

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