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7. Geschichtsfest des Historischen Zentrums wird abgesagt

Presseinformation 03.07.2020

Das 7. Wuppertaler Geschichtsfest auf dem Geschwister-Scholl-Platz sollte am 20. September 2020 der gelungene Abschluss der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ werden. Nun muss die Veranstaltung aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie abgesagt werden. Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Verbots für Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober 2020 geeinigt.

Die Planungen waren weitgehend abgeschlossen, über 40 Vereine und Institutionen hatten ihre Teilnahme zugesagt – so viele Teilnehmer wie bisher bei keinem der vorherigen Geschichtsfeste. „Doch nun haben wir nach sorgfältiger Abwägung entschieden, das Fest am 20. September aufgrund der aktuellen Verordnung abzusagen. Es ist fraglich, ob ein Hygieneschutzkonzept mit Abstandsregelungen, Teilnehmerdokumentation und Zutrittsbeschränkungen organisatorisch, finanziell und praktikabel umsetzbar ist. Letztendlich wären die Einschränkungen so gravierend, dass der Charakter eines fröhlichen und unbeschwerten Festes verloren gegangen wäre“, erklärt Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal.

Das Historische Zentrum bedauert die Absage und plant ein Geschichtsfest im Jahr 2021.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 


Ab sofort buchbar: Führungen durch die Engels-Sonderausstellung

Presseinformation 01.07.2020

Ab sofort werden Führungen durch die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ angeboten: Die nächste Führung findet bereits an diesem Donnerstag, 2. Juli, um 17.00 Uhr, statt. Bis zu acht Personen können an der einstündigen Führung in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) teilnehmen und dabei mehr über Friedrich Engels und die über 300 Ausstellungsexponate erfahren. Die „Engels kompakt“-Führung wird während der gesamten Ausstellungszeit bis zum 20. September jeden Donnerstag um 17.00 Uhr und jeden Sonntag um 11.00 Uhr angeboten.

Die Teilnahme kostet 5 Euro, zuzüglich Eintritt zur Sonderausstellung
(8 Euro/ermäßigt 5 Euro). Es wird empfohlen, die Tickets für die Führungen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/User/888) zu buchen, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Die Buchung für die Führung am Donnerstag kann bis zum Vortag um 16.00 Uhr und für die Führung am Sonntag bis zum Vortag um 11.00 Uhr erfolgen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Führung getragen werden.

Individuelle einstündige Führungen durch die Sonderausstellung für Gruppen mit maximal acht Personen können über den Ankerpunkt des Historischen Zentrums vereinbart werden. Die Kosten betragen 80 Euro je Gruppe (zuzüglich Eintritt pro Person).

Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Video-Einblicke in die Sonderausstellung gibt es auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums. Ein Teaser macht Lust auf mehr, zudem stellen Museumsführer anhand ihrer Lieblingsexponate aus der Ausstellung einzelne Aspekte über Friedrich Engels vor: https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcB-UHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Tageskasse in Kunsthalle Barmen geöffnet – Buchung über Wuppertal Live empfohlen

Ab sofort ist die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets für die Engels-Sonderausstellung online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/Client/historischeszentrum) zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht weiterhin Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal.  

Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums ab sofort als Gruppenführungen buchbar

Die Stadtführungen „Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um den Engelsgarten“, „Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld“ und „Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal“ können als individuelle Führung für Gruppen gebucht werden. Die Teilnehmeranzahl beträgt hierbei neun Personen. Die Kosten betragen 90 Euro je Gruppe. Termine können nach Absprache beim Ankerpunkt vereinbart werden: Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de
Gruppenführungen für „Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um den Engelsgarten“, „Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld“ und „Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal“ werden auch in englischer, in französischer und in spanischer Sprache angeboten.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de
 


Alle Exponate in Engels-Sonderausstellung eingetroffen: Erste Seite des Entwurfsmanuskriptes zum Kommunistischen Manifest im Original zu sehen

Presseinformation 26.06.2020

Nun ist es endlich komplett: In der Sonderausstellung "Friedrich Engels- Ein Gespenst geht um in Europa" in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) sind die letzten Exponate eingetroffen. Knapp vier Wochen nach Eröffnung vervollständigten die Exponate vom International Institute of Social History aus Amsterdam die Ausstellung. Besonders stolz ist das Historische Zentrum darauf, die erste Seite des Entwurfsmanuskriptes zum Kommunistischen Manifest im Original zeigen zu können.

Erster Entwurf stammt von Friedrich Engels

In der Belgischen Hauptstadt Brüssel vollzogen Friedrich Engels und Karl Marx den Schritt in die Politik: 1847 wurden sie Mitbegründer des Bundes der Kommunisten, eine relativ kleine Vereinigung- Anfang 1848 hatte dieser Geheimbund von emigrierten Intellektuellen und Handwerkeraktivisten wenige hundert Mitglieder. Engels formulierte im Herbst 1847 seinen ersten Entwurf für die "Grundsätze des Kommunismus" und brachte diesen zum Dezember-Kongress nach London, jedoch wurde der Text nicht verabschiedet. Beschlossen wurde, dass Karl Marx auf Grundlage vorliegender Materialen eine endgültige Fassung erstellen sollte. Das Manifest der kommunistischen Partei wurde im Winter 1847/48 in Brüssel geschrieben, im März 1848 in London ausgeliefert.

Marx hat Zeit seines Lebens Engels immer als gleichberechtigten Mitverfasser des Kommunistischen Manifests bezeichnet. Es spricht vieles dafür, dass die Abschnitte eins und zwei des Textes aller Wahrscheinlichkeit nach von Marx alleine niedergeschrieben wurden - darauf weist die einzige überlieferte Manuskriptseite hin, die heute zum UNESCO- Weltdokumentenerbe zählt. Sie enthält den wirkmächtigen Eingangssatz " Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus" - daran angelehnt ist auch der Titel der Engels-Sonderausstellung.

Im Manifest fassten Marx und Engels ihre materialistischen Auffassungen von Geschichte und Gesellschaft zusammen, die sie seit 1844 entwickelt hatten. Die „Geschichte aller bisherigen Gesellschaft“ sei eine „eine Geschichte von Klassenkämpfen“, nämlich die zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie. Dem Wirtschaftsbürgertum, der „Bourgeoisie“, wird eine „höchst revolutionäre Rolle“ attestiert, die sich in beeindruckenden „Umwälzungen der Produktions- und Verkehrsweise“ manifestiere und in einer Entfaltung der Produktivkräfte. Diese Dynamik führe zu sich steigernden Krisen der Überproduktion, der man durch verstärkte Ausbeutung der Lohnarbeit Herr zu werden versuche. Damit vergrößere sich das Proletariat immer mehr, die Bourgeoisie schaffe sich ihre „Totengräber“ quasi selbst. Daher lautet der Schlussakkord des Manifests: „Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!“. 

Das Kommunistische Manifest wurde im Frühjahr 1848 vermutlich lediglich in ein- bis zweitausend Exemplaren auf dem europäischen Kontinent verbreitet, es zeigte in der Revolution von 1848/49 kaum Wirkung. Seine eigentliche Wirkungsgeschichte liegt vor allem im 20.  Jahrhundert, in dem es in erster Linie als kommunistisches Parteiprogramm gelesen wurde. Die weltweite, millionenfache Verbreitung war dann eine Sache der kommunistischen Parteien des 20. Jahrhunderts, die den Text als Legitimation ihrer Herrschaft umdeuteten.

So gelangte das Kommunistische Manifest nach Amsterdam

Nach Engels Tod wurden Dokumente, Manuskripte und Briefe an den SPD-Vorsitzenden August Bebel und den Parteiintellektuellen Eduard Bernstein übergeben – die Schriften gelangten somit in das Partei-Archiv der SPD. Aufgrund der akuten Gefährdung des SPD-Parteiarchivs in der Zeit des Nationalsozialismus wurde es notwendig, die wertvollsten Inhalte – zuallererst das Marx-Engels-Archiv – ins Ausland in Sicherheit zu bringen. Ein erster Transport mit zwei Koffern Marx-Manuskripten ging im April/Mai 1933 nach Kopenhagen in die Obhut der Sozialdemokratischen Partei Dänemarks. Ende 1935 gelang es, die gefährdeten Archivalien nach Amsterdam ins neu gegründete Internationale Institut für Sozialgeschichte (IISG) zu senden.

Sonderausstellung geht Spuren, Stationen und Wirkungen nach

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ geht den Spuren, Stationen und Wirkungen eines Menschen nach, der nicht nur für die Frühgeschichte des Kommunismus steht, sondern der exemplarisch die Geschichte des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Das vierköpfige Kuratoren-Team um Heike Ising-Alms (leitende Kuratorin), Thorsten Dette (Stadtarchiv), Marina Mohr (Historisches Zentrum Wuppertal) und Reiner Rhefus (Historisches Zentrum Wuppertal) wurde dabei von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt – bestehend aus Dr. Anja Kruke (Archiv der sozialen Demokratie/Friedrich-Ebert-Stiftung), Prof. Dr. Wilfried Nippel (Humboldt Universität zu Berlin), Dr. Regina Roth (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften/MEGA) sowie Prof. Dr. Clemens Zimmermann (Universität des Saarlandes).

Die Ausstellung des Historischen Zentrums richtet einen historischen Blick auf den Unternehmer, Philosophen und Sozialkritiker, Schriftsteller und Journalisten, Revolutionär und Visionär, aber auch auf den pflichtbewussten Sohn, treuen und großzügigen Freund und geselligen Gastgeber. Dazu dient eine enge Verzahnung von Biografie, Werk und Lebensorten Engels` als konzeptionelle Grundlage der Sonderausstellung. Mit vielen Exponaten, Werken, Bildern und vor allem zeitgenössischen Fotos werden Ereignisse, Lebens- und Arbeitswelt auf dem Weg in die Moderne gezeigt, wie auch Engels sie wahrgenommen hat.

Highlights der Ausstellung sind bedeutende Werke von Friedrich Engels sowie originale Handschriften, Briefe, Karikaturen und Manuskripte, die – multimedial inszeniert – das vielseitige Denken Engels` verdeutlichen. Hinzu kommen ein eigens für die Ausstellung konzipiertes Engels-Brettspiel, persönliche Gegenstände und eine Vielzahl an Exponaten, die Einblick geben in Leben, Werk und Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wuppertal. Blickfänger sind zeitgenössische Schwarz-Weiß-Fotos von Engels` Lebensorten, die mittels Beamer als Großprojektion an die Wände der einzelnen Ausstellungsräume projiziert werden.

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Ausstellung endet am 20. September 2020.

Ab sofort ist die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/Client/historischeszentrum) zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal.  

Video-Einblicke in die Sonderausstellung gibt es auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums. Ein Teaser macht Lust auf mehr, zudem stellen Museumsführer anhand ihrer Lieblingsexponate aus der Ausstellung einzelne Aspekte über Friedrich Engels vor: https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcBUHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Alle weiteren Informationen zur Sonderausstellung gibt es online unter: https://www.friedrich-engels-haus.de/museum/sonderausstellungen

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Heike Ising-Alms, Mitglied des vierköpfigen Kuratorenteams der Engels-Sonderausstellung
Tel.: 0202/8700-1090
Mail: heike.ising-alms@t-online.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 


Bis zu 18 Teilnehmer: Engels-Stadtführungen werden erweitert

Presseinformation 10.06.2020

Aufgrund der hohen Nachfrage werden ab sofort alle Engels-Stadtführungen vom Histo-rischen Zentrum zeitgleich für zwei Gruppen angeboten.
Somit können insgesamt bis zu 18 Interessierte – es gilt weiterhin die Begrenzung auf 9 Teilnehmer pro Stadtführungs-gruppe – mehr über Friedrich Engels und sein Wirken in seiner Geburtsstadt Wuppertal erfahren.
Die Teilnahme an einer Stadtführung erfolgt ausschließlich mit vorher gebuchtem Ticket über Wuppertal Live (Vorverkaufsstellen oder https://www.wuppertal-live.de/User/888)  – Tickets können nicht vor Ort beim Stadtführer gekauft werden.

Alle Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums im Überblick:
"Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten"  
Termine: jeden Samstag im Juni (13., 20. und 27. Juni), jeweils 14.00 Uhr

"Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld"
Termine: ersten und dritten Sonntag im Juni (21. Juni), jeweils 14.00 Uhr

"Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal"
Termine: zweiten und vierten Sonntag im Juni (14. und 28. Juni), jeweils 14.00 Uhr

"Friedrich Engels, Gustav A. Uthmann und die Barmer Arbeiterbewegung"
Termin: 22. Juni, 16.00 Uhr

Die Teilnahme an einer Stadtführung kostet pro Person 8 Euro. Die Stadtführungstermi-ne für Juli werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Für die Teilnahme an Stadtführungen gelten weiterhin folgende Hygieneschutzmaßnahmen:

Tickets für Engels-Stadtführungen müssen vorab in Vorverkaufsstellen von Wup-pertal Live oder online über das Ticketsystem Wuppertal Live gekauft werden:
https://www.wuppertal-live.de/User/888
Die Buchung kann bis zum Vortag um 16 Uhr erfolgen.
Mindestabstand zwischen Teilnehmern: 1,5 Meter
während der Stadtführung können Teilnehmer den Mundschutz abnehmen – Bedingung:  Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmern wahren

Weitere Infos zu allen Engels2020-Stadtführungen gibt es online:
https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/stadtfuehrungen.php
 
Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Reiner Rhefus, Historisches Zentrum
Tel.: 0202/563-6866
Mail: reiner.rhefus@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 


Engels2020-Stadtführungen starten am Wochenende

Engels2020-Stadtführungen starten am Wochenende

Presseinformation 05.06.2020

Ab Samstag, 6. Juni, geht es wieder los: Dann können Interessierte bei Stadtführungen mit verschiedenen Schwerpunkten mehr über Friedrich Engels und sein Wirken in seiner Geburtsstadt Wuppertal erfahren. Was und wer umgab Engels in Wuppertal? Wie prägte ihn die Stadt? Wie brachte er sich hier ein? Diese und weitere Fragen werden bei den folgenden Stadtführungen – alle veranstaltet vom Historischen Zentrum Wuppertal – erläutert. Die ersten beiden Stadtführungen "Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten" (Samstag, 6. Juni, 14.00 Uhr) und "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" (Sonntag, 7. Juni, 14.00 Uhr) starten bereits an diesem Wochenende.

Hier alle Engels2020-Stadtführungen im Überblick:

  • "Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten" – Termine: jeden Samstag im Juni (6., 13., 20. und 27. Juni), jeweils 14.00 Uhr
  • "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" – Termine: jeden zweiten Sonntag im Juni (7. und 21. Juni), jeweils 14.00 Uhr
  • "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal" – Termine: jeden zweiten Sonntag im Juni (14. und 28. Juni), jeweils 14.00 Uhr
  • "Friedrich Engels, Gustav A. Uthmann und die Barmer Arbeiterbewegung" – Termin: 22. Juni, 16.00 Uhr
  • Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie gelten für die Teilnahme an Stadtführungen folgende Hygieneschutzmaßnahmen:

  • Begrenzung der Teilnehmerzahl pro Stadtführung auf zunächst 9 Personen – bei großer Nachfrage wird das Stadtführungsangebot erweitert
  • Tickets für Engels2020-Stadtführungen müssen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live gekauft werden:
    https://www.wuppertal-live.de/User/888
  • Mindestabstand zwischen Teilnehmern: 1,5 Meter
  • während der Stadtführung können Teilnehmer den Mundschutz abnehmen –
    Bedingung:  Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmern wahren
  • Die Teilnahme an einer Stadtführung kostet pro Person 8 Euro. Die Stadtführungstermine für Juli werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

    Weitere Infos zu allen Engels2020-Stadtführungen gibt es online:

    https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/stadtfuehrungen.php

 

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Erste Video-Einblicke in Engels-Sonderausstellung

Presseinformation, 06.05.2020

Museumsführer stellen ihre Lieblingsexponate vor

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) steht in den Startlöchern. Für alle, die nicht länger auf die Eröffnung warten möchten, gibt es ab sofort auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums Video-Einblicke in die Ausstellung:

https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcB-UHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Ein knapp zweiminütiger Teaser-Film zeigt die Aufbauarbeiten und macht neugierig auf die fertige Ausstellung. In den nächsten Tagen folgen auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums insgesamt zehn kurze Videos, in denen Museumsführer ihre Lieblingsexponate und die Geschichte dahinter näher erläutern. So wird beispielsweise von Silvia Combüchen anhand eines Zylinders Engels‘ Vorliebe für gutes Essen, erlesene Weine und Fuchsjagden erzählt, Ida Schiele berichtet in einem Clip über die 40 Jahre andauernde Freundschaft zwischen Engels und Marx, Ben Heitmann beschreibt anschaulich die Lebenssituation von Arbeitern in den Jahren 1844/1845 in Manchester und nimmt dabei Bezug zu Engels‘ Buch „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“. Die Videos sind zwischen einer und vier Minuten lang, darunter befinden sich auch drei Clips auf Chinesisch.

Alle Videos sind demnächst auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums abrufbar. Die Clips werden zudem auf der Facebook-Seite des Historischen Zentrums veröffentlicht.

Aktuelle Informationen zu allen Engels2020-Veranstaltungen gibt es online unter: www.engels2020.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Wuppertal feiert ein ganzes Jahr lang Friedrich Engels

Presseinformation, 14.01.2020

Das Engels-Jahr steht in den Startlöchern: Die Stadt Wuppertal feiert den 200. Geburts-tag des gebürtigen Barmers Friedrich Engels mit einem großen Veranstaltungsmarathon.
Das Programm ist so vielseitig wie Engels selbst: Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Theateraufführungen – dies sind nur ein paar Beispiele für die Bandbreite an Veranstaltungsformaten.
Das große Jubiläum wird vom 15. Februar 2020 bis zum 20. Februar 2021 gefeiert.
 
Passend zum Start ins Engels-Jahr 2020 hat Christoph Grothe zum Jahresbeginn seinen neuen Posten als Geschäftsführer des Engels-Projektbüros angetreten.
Der gebürtige Wuppertaler hat an der Bergischen Universität sein Studium der Germanistik, Politikwis-senschaft und Kunst- und Designwissenschaft abgeschlossen.
Bereits vor seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Projektbüros kam Grothe mit dem Thema Engels in Kontakt: Er hat jahrelang das Printmagazin „Engelszunge“ herausgegeben.
Den Wuppertalern ist Grothe vor allem durch seinen Fahrradblog „Talradler.de“ bekannt.
Er hat mit „Fien-chen“ einen Lastenrad- und Pedelec-Verleih mit 13 kostenlos nutzbaren Rädern aufge-baut und mit einem Video – über einen Wohnungsumzug ausschließlich mit Rädern – den deutschen Fahrradpreis nach Wuppertal geholt.
Darüber hinaus koordinierte Grothe im vergangenen Jahr das Stadtradeln für die Stadt Wuppertal.
Er ist Vorstandmitglied im Wuppertaler Kunst- und Kreativcluster Utopiastadt e.V. sowie Vorsitzender bei Fahrradstadt Wuppertal.

Frisch gedruckt Quartalsheft bis Ende März

Um bei den zahlreichen Veranstaltungen rund um das Engels-Jahr einen besseren Über-blick zu bekommen und um Programmänderungen abbilden zu können, werden Pro-gramm-Quartalshefte gedruckt.
Die aktuelle Ausgabe mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren enthält alle Engels-Veranstaltungen bis Ende März und wird in dieser Woche an allen wichtigen Wuppertaler Anlaufstellen verteilt – unter anderem in den Rathäusern Barmen und Elberfeld sowie in den Bibliotheken.  
Die Termine sind in der 40-seitigen Broschüre nach Datum geordnet.
Von Ausstellungen, Vorträgen, Tagungen, Lesungen, Stadtführungen und Workshops reicht das vielfältige Programm bis hin zu Kursen an der Junior-Uni, in denen Kindern und Jugendlichen die Welt des Friedrich Engels näher gebracht wird.
Das Quartalsheft mit Veranstaltungen bis Ende März und das komplette Programmheft für das Engels-Jahr sind auch online auf www.wuppertal.de/engels2020 zu finden.

Höhepunkte in diesem Quartal:

Eröffnungsveranstaltung und Vernissage der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“
Die offizielle Eröffnungsfeier ins Festjahr Engels 2020 wird am Samstag, 15. Februar, im Wuppertaler Opernhaus veranstaltet.
Ein Höhepunkt in diesem Quartal ist am Sonntag, 29. März, die Eröffnung der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6).
Highlights der Ausstellung vom Historischen Zentrum sind Erstausgaben bedeutender Werke von Friedrich Engels sowie originale Handschriften, Karikaturen und Manuskripte, die – multimedial inszeniert – das vielseitige Denken Engels’ verdeutlichen.
Hinzu kom-men persönliche Gegenstände Friedrich Engels’ und eine Vielzahl an Exponaten, die Ein-blick geben in Leben, Werk und Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wup-pertal.
Die Sonderausstellung ist bis zum 20. September zu sehen.
 
Alle Informationen zum Veranstaltungsjahr Engels 2020 gibt es online unter: www.wuppertal.de/engels2020


Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Neue Pläne für das Historische Zentrum

Presseinformation, 17.10.2019

Mit dieser neuen Planung soll das gemeinsame Entree für das Engelshaus und das Museum für Frühindustrialisierung nun im Kostenrahmen realisiert werden.

Nötig geworden waren die Neuplanungen aufgrund der Kostensteigerungen am Bau.
Oberbürgermeister Andreas Mucke ist begeistert von dem neuen Entwurf: „Das GMW hat sich mit seinen kreativen Kolleginnen und Kollegen Gedanken gemacht, und dabei ist diese tolle Lösung herausgekommen.
Der neue Entwurf für das Museumsfoyer trägt und inszeniert das Gebäude-Ensemble, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen.
Unser Historisches Zentrum wird dadurch insgesamt aufgewertet und mehr Besucher anziehen. Und: Die Kosten bleiben im Rahmen!“

Funktional nutzbar zum Ende des Engelsjahres

Der neue Entwurf ist auch schon dem Wirtschaftsministerium vorgestellt worden, das den Bau mit 4,7 Millionen Euro unterstützt.
„Wir haben zu den Planungsskizzen dort positive Rückmeldungen bekommen“, sagt Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig.
Er rechnet Anfang 2020 mit einem Änderungsbescheid des Landes. „Mit diesem Entwurf bleiben wir zudem in dem Kostenrahmen, den der Rat beschlossen hat.“
5,3 Millionen sind als städtischer Anteil eingeplant.
Eine Erleichterung auch für den Kulturdezernenten: „Damit haben wir zum Ende des Engelsjahres eine neue, moderne Eingangssituation für das Historische Zentrum“, erklärt Matthias Nocke.
So stehe der neuen Präsentation der Dauerausstellung, die ebenfalls vom Land gefördert wird, nichts mehr im Wege.
Auch Museumsdirektor Dr. Lars Bluma begrüßt den neuen Entwurf – sowohl von der Funktionalität als auch von der Ästhetik.

Luftig und transparent

Für das Gebäudemanagement macht dessen Chef Dr. Hans Uwe Flunkert deutlich, wie sich die Baukosten in den vergangenen Jahren entwickelt haben: „Eine wahre Springflut: Steigerungen von bis zu acht Prozent pro Jahr!“
So habe man die Notbremse ziehen müssen, um die Kosten nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.
Der neue Entwurf sieht vor, die Baukonstruktion an vielen Stellen zu vereinfachen.
So wird die Gründung weniger aufwendig, da das neue Gebäude nicht direkt an die historischen Nachbarn herangebaut wird und keine aufwendigen Sicherungen der Fundamente nötig sind. Stattdessen wird der Verbindungsbau mit verglasten Stegen mit Engelshaus und Museum für Frühindustrialisierung verbunden.
Außerdem bekommt er drei Geschosse, auf die die Funktionalitäten verteilt werden.
So ist beispielsweise das Foyer vom Veranstaltungsbereich getrennt – was möglich macht, dass beides gleichzeitig genutzt werden kann.
„Das Gebäude wird mit seinem luftigen Foyer eine große Transparenz haben und Einblicke in die historischen Museumsbauten bieten“, erklärt GMW-Architektin Stefanie Hentrich.

Null Energie und Gründach

Energietechnisch wird das neue Entree auf dem aktuellsten Stand sein: Mit intelligentem, von außen installiertem transparentem Sonnenschutz aus Metallgewebe, mit einem Gründach und höchster Energieeffizienz.
Außerdem wird es in jeder Hinsicht barrierefrei – mit Rampe, Aufzug und einem Leitsystem für Sehbehinderte.
Der Neubau wird zum Beginn des Engelsjahres noch nicht fertiggestellt sein, es werden wohl aber Treppenhaus, Aufzug und Toiletten zur Verfügung stehen, um die Erschließung für Engelshaus und Museum sicherzustellen.

Skizze Verbindungsgebäude zwischen Engelshaus und Museum:

Ansicht seitlich

Ansicht von vorne

 

 

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