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200 Gesichter zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels - jede/r Wuppertaler*in kann mitmachen!

Presseinformation 22.09.2020

200 Menschen aus Wuppertal werden am 28. November 2020 für den 200. Geburtstag von Friedrich Engels zu einem Gesamtkunstwerk – das ist die Idee hinter dem Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS von Kuratorin Valentina Manojlov. Denn das Engels-Haus wird nicht nur pünktlich zu Friedrich Engels‘ 200. Geburtstag am 28. November 2020 nach umfangreichen Sanierungsarbeiten offiziell wiedereröffnet, sondern auch verhüllt: An der Frontfassade des Gebäudes wird eine in einem riesigen Rahmen gespannte Stoffbahn angebracht, die Platz für ein Mosaik aus individuellen Schwarz-Weiß-Porträtfotos von 200 Wuppertalerinnen und Wuppertalern bietet, die mit ihren ganz persönlichen Engels-Botschaften ihre Gedanken an Wuppertals berühmtesten Sohn teilen. Im Vordergrund des etwa 15 mal 15 Meter großen Banners schwebt ein großer transparenter Kopf des jungen Friedrich Engels. Pünktlich zur Wiedereröffnung des Engels-Hauses am 28. November wird das Kunstobjekt dann wie ein Vorhang geöffnet und gibt den Blick auf das frisch sanierte Gebäude frei.

„Ich finde die Idee, Wuppertalerinnen und Wuppertaler bei der Wiedereröffnung des Engels-Hauses einzubeziehen, großartig. Jeder kann Teil dieser Aktion werden und seine Gedanken zu Friedrich Engels formulieren“, fasst Oberbürgermeister Andreas Mucke die Idee der Verhüllungsaktion zusammen.

„Wir wollen mit der Partizipation an dem weltweiten INSIDE OUT PROJECT (IOP) des international bekannten französischen Street-Art-Künstlers JR eine bildgewaltige Aufmerksamkeit für die Person Engels erzeugen und eine Verbindung zwischen den Wuppertaler*innen und dem Engels-Haus schaffen“, erklärt Kulturdezernent Matthias Nocke.

 „Friedrich Engels in die heutige Zeit transformiert – das macht neugierig auf die neu konzipierte Dauerausstellung im Engels-Haus. Ich freue mich schon darauf: Engels kommt wieder nach Hause! Die Schau wird Leben und Werk des berühmten Wuppertalers zeigen und einen faszinierenden Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie Engels geben“, verrät Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums.

„Es geht darum, Friedrich Engels ins Hier und Jetzt zu holen – jenseits von Fakten, Zahlen und geschichtlichen Hintergründen. Ihn in einen modernen, zeitgenössischen Kontext zu setzen, die Aufmerksamkeit aller Generationen und das altersübergreifende Interesse daran zu wecken, sich mit der Person Engels und der Frage, was er heute bedeutet und wer er heute wäre, auseinanderzusetzen“, erläutert Kuratorin Valentina Manojlov das Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS. Durch die Partizipation am INSIDE OUT PROJECT, einem der größten Kunstprojekte der Welt, wird laut Manojlov das Engelsjahr 2020 auf eine neue Wahrnehmungsebene gehoben: „Und das nicht nur hier vor Ort in Wuppertal, sondern weltweit verschafft es 200 Botschaften aus der Stadt internationales Gehör. Das Engels-Haus wird zum Erinnerungsort in unseren Köpfen, auch wenn das Engelsjahr vorbei und das Kunstwerk abgebaut ist.“

Jeder kann mitmachen

200 Menschen haben die Chance, Teil dieses außergewöhnlichen Kunstprojektes INSIDE OUT ENGELS zu werden. Die Stadt Wuppertal ruft alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler dazu auf, sich zu melden. Mitmachen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist. Minderjährige können nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen. Teilnahmebedingungen und die Online-Anmeldung gibt es auf: insideoutprojectengels.engels2020.de

Neben dem Porträt soll jede/r Teilnehmer/in ihre/seine persönliche Botschaft an die Person Friedrich Engels formulieren: Welche Rolle würde Engels heute spielen? Wo würden Sie ihn wirken sehen? Was würden Sie ihm wünschen? 200 Teilnehmer mit den stärksten Botschaften werden zu einem Fotoshooting eingeladen.

Wer auf der fassadenhohen Stoffbahn vor dem Engels-Haus abgebildet sein möchte, sollte sich den 9. und 10. Oktober vormerken: An diesen beiden Tagen werden die Fotos in Barmen aufgenommen. Details wie Uhrzeit und Ort werden den Teilnehmern noch bekannt gegeben.

Hintergrundinfos zum INSIDE OUT PROJECT

Das internationale INSIDE OUT PROJECT (IOP) wurde von dem französischen Street-Art-Künstler und Fotografen JR, einem der gefragtesten Gegenwartskünstler der Welt, initiiert. Dabei sind bereits über 360.000 Porträts in 142 Ländern entstanden: Es ist eines der größten partizipativen Kunstprojekte der Welt.

Wuppertal war übrigens schon einmal Teil des INSIDE OUT PROJECT: Im Oktober 2014 wurden die Porträtfotos von 674 Wuppertalerinnen und Wuppertalern an die Fassade des ehemaligen Weinkontors an der Friedrich-Ebert-Straße 191 geklebt. Diese aufsehenerregende Aktion ist seither das weltweit sichtbare Titelbild auf der Homepage vom INSIDE OUT PROJECT (www.insideoutproject.net). Das Kunstprojekt nach Wuppertal geholt hat seinerzeit Valentina Manojlov im Rahmen ihres Konzepts street-a-tag (www.street-a-tag.de): Sie ist jetzt – sechs Jahre später – auch der Kopf hinter INSIDE OUT ENGELS.

INSIDE OUT ENGELS wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Aktuelle Informationen zu Engels2020 gibt es online unter:
www.engels2020.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Valentina Manojlov (street-a-tag), Kuratorin der Kunstaktion
Tel.: 0179/4691994
Mail: street-a-tag@gmx.de

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de

 

 


Höhepunkte im Engelsjahr 2020: Sonderausstellung endet, Vorbereitungen für Wiedereröffnung Engels-Haus laufen auf Hochtouren

Presseinformation 16.09.2020

Interessant, anschaulich und unterhaltend: Über vier Monate lang konnten Besucher in der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ des Historischen Zentrums Wuppertal in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) die facettenreiche Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wuppertal kennenlernen. Bis zu 60 Gäste täglich – über 3600 Gäste insgesamt – haben bislang die Gelegenheit genutzt, um in den fünf Räumen mit über 300 Exponaten Wissenswertes über Friedrich Engels zu erfahren. Wer die Schau bis jetzt noch nicht gesehen hat, sollte sich sputen: Die Ausstellung ist nur noch bis Sonntag, 20. September, zu sehen.

„Unter den aktuellen Bedingungen bin ich zufrieden mit den Besucherzahlen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Sonderausstellung erst sechs Wochen später starten als geplant. Uns fehlen die Schülergruppen, die die Schau aufgrund der begrenzten Personenzahl in den Ausstellungsräumen nicht besuchen können“, fasst Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal, zusammen.

Die strikten Hygieneschutzmaßnahmen haben sich bewährt: Mund-Nasen-Schutzpflicht in der gesamten Ausstellung, die Begrenzung der Personenzahl in den Ausstellungsräumen, ein 20-minütiges Zeitfenster zum Einlass – all diese Maßnahmen wurden von den Besuchern verständnisvoll umgesetzt. Bislang haben nicht nur Wuppertaler die Schau besucht, sondern vor allem auch Gäste aus Köln, Düsseldorf, Essen und Bochum. Aber auch Besucher aus Berlin und Frankfurt sowie aus Norwegen und der Schweiz ließen sich die Schau trotz Corona-Pandemie nicht entgehen.

„Die Führungen durch die Sonderausstellung sind super angekommen, wir hatten eine durchweg positive Resonanz. Das zeigen auch die Auslastungszahlen: An den insgesamt 34 Führungen haben über 240 Personen teilgenommen – hinzu kommen weitere individuell gebuchte Gruppenführungen“, erläutert Heike Ising-Alms, Mitglied des vierköpfigen Kuratorenteams um Thorsten Dette (Stadtarchiv), Marina Mohr (Historisches Zentrum Wuppertal) und Reiner Rhefus (Historisches Zentrum Wuppertal). Ising-Alms ergänzt: „Alle studentischen Führerinnen und Führer haben Großartiges geleistet: Neben der Vermittlung von Fachwissen ist es sehr anstrengend, konzentriert mit Mund-Nasen-Schutz eine Stunde lang zu sprechen und dabei auch noch unterhaltsam und spannend zu sein.“ Im Vorfeld der Ausstellung gab es großes Interesse aus dem Ausland, insbesondere aus China. Daher haben sich sogar chinesische Studenten in Leben und Werk Engels’ eingearbeitet, um chinesische Besuchergruppen zu führen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten diese leider nicht nach Wuppertal anreisen.

Alle Führungen durch die Sonderausstellung sind seit Ende August restlos ausverkauft. Auch die Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten werden sehr gut angenommen. Weitere Termine für Oktober und November sind in Planung.

Mehr als 300 Exponate von über 30 Leihgebern

„Die Sonderausstellung hat es geschafft, Friedrich Engels zurück ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu holen: Die Schau zeichnet dabei nicht nur die biografischen Lebensdaten Friedrich Engels` nach, sondern stellt ihn ebenso als ‚ganzen Menschen‘ dar und reduziert ihn nicht auf seine Rolle als Mitbegründer des Kommunismus“, so Bluma.

Mit mehr als 300 Exponaten von über 30 Leihgebern – darunter die erste Seite des Entwurfsmanuskriptes zum Kommunistischen Manifest im Original vom International Institute of Social History aus Amsterdam – handelt es sich um eine einmalige Ausstellung zu Leben und Wirken von Friedrich Engels. Einige Exponate, wie zum beispiel das Taufkleid von Friedrich Engels, werden ab 28. November 2020 in der neu konzipierten Dauerausstellung im Engels-Haus zu sehen sein.

Am 20. September ist definitiv Schluss: Eine Verlängerung des Ausstellungszeitraums ist nicht geplant. „Wir haben feste Verträge mit den Leihgebern, zudem wird das umfangreich sanierte Engels-Haus am 28. November dieses Jahres – pünktlich zu Friedrich Engels‘ 200. Geburtstag – wiederöffnet. Da gibt es noch jede Menge zu tun“, begründet Bluma die Entscheidung und verrät: „Das Engels-Haus wird Leben und Werk des berühmten Wuppertalers zeigen und einen faszinierenden Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie Engels geben. Besonders bemerkenswert sind hier das Musikzimmer der Familie Engels mit aufwendigen Stuckarbeiten sowie das repräsentative Tapetenzimmer, dessen farbige Darstellung von Fluss- und Küstenlandschaften bis heute beeindrucken.“ Neben der (Bau-)Geschichte des Gebäudes werden im Engels-Haus auch authentische Möbel wie zu Lebzeiten Engels‘ zu sehen sein.

Facebook-Gewinnspiel: Begleitkatalog als Preis

Zum Endspurt der Ausstellung verlost das Historische Zentrum auf seiner Facebook-Seite den begehrten Begleitband zur Sonderausstellung. In dem im Bergischen Verlag erschienen Buch geben die Beiträge einen Einblick in die unterschiedlichen Facetten von Engels' Persönlichkeit: Sie laden ein zu einem vertiefenden Blick auf sein Leben und Werk. In insgesamt 16 Essays vereinigt der Begleitband Beiträge von Engels-Experten und Historikern, die ihr Wissen leicht verständlich und unterhaltsam vermitteln. Um den Katalog zu gewinnen, müssen Facebook-Nutzer lediglich am Freitag 18.09.20, 15.00 Uhr bis Sonntagabend, 20. September, 23.59 Uhr, eine Quizfrage über Friedrich Engels beantworten. Die Gewinnerin/der Gewinner wird am Dienstag, 22. September, ausgelost.
Facebook-Seite des Historischen Zentrums Wuppertal:
https://www.facebook.com/historischeszentrumwuppertal

Inzwischen ist bereits die zweite Auflage des Begleitbandes erschienen und im Museumsshop der Sonderausstellung (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) für 24 Euro erhältlich. Der Begleitband kann auch online auf der Website des Bergischen Verlags bestellt werden:
https://www.bergischerverlag.de/titel/friedrich-engels-ein-gespenst-geht-um-in-europa/

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die neukonzipierte Dauerausstellung im Engels-Haus wird gefördert vom Landschaftsverband Rheinland.

Links zu weiteren Informationen:

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de


Buchvorstellung: „Friedrich Engels im Wuppertal“

Presseinformation 11.09.2020

Rechtzeitung vor Ende der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ ist das Buch „Friedrich Engels im Wuppertal“ erschienen. Reiner Rhefus – Mitarbeiter des Historischen Zentrums Wuppertal, Mitglied des vierköpfigen Kuratorenteams der Sonderausstellung und Stadtführer – führt in dem Buch die Leserinnen und den Leser auf den Spuren von Friedrich Engels durch seine Heimat, das frühindustrielle Wuppertal.

NRW-Landtagsabgeordneter Andreas Bialas, Schauspieler und Theatermacher Olaf Reitz sowie der Autor selbst stellen am Donnerstag, 17. September 2020, um 19.30 Uhr im Ausstellungsort – in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) – das Buch „Friedrich Engels im Wuppertal“ mit ausgewählten Texten und Briefen vor. Im Fokus stehen das Wirken von Engels im Tal sowie die Personen, mit denen er zeitweise oder bis ins hohe Alter Kontakt pflegte.

Der Eintritt ist kostenfrei, eine Voranmeldung über Wuppertal Live ist jedoch notwendig: https://www.wuppertal-live.de/?343692

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ ist noch bis Sonntag, 20. September 2020, in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend zu sehen.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Reiner Rhefus, Historisches Zentrum
Tel.: 0202/563-6866
Mail: reiner.rhefus@stadt.wuppertal.de


Ab sofort erhältlich: Engels2020-Flyer mit allen September-Terminen

Presseinformation 31.08.2020

Das Engels2020 September Programm zum Download: https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/medien/bindata/Engels2020_Flyer-September-2020.pdf

Um bei den zahlreichen Veranstaltungen rund um das Engelsjahr einen besseren Überblick zu bekommen, erscheinen ab sofort Monatsflyer. Dass die verschiedenen Veranstaltungsformate im September so vielfäl-tig sind wie Friedrich Engels selbst, zeigt ein Blick in den Flyer: Von der Vertonung des Stummfilms „Modern Times“ mit Live-Musik des Wup-pertaler Symphonieorchesters (5.9.) über die Engels-Licht-Video-Show im Gaskessel, Vorträge & Diskussionsrunden bis hin zur internationalen Konferenz „Von Engels gelernt? Linke Utopien und emanzipatorische Praxis in Lateinamerika“ (10. + 11.9.), Poetry-Slam (8.9.) & Bandfestival (25.9.) der börse sowie Performances in Engelskirchen (25. bis 27.9.). Letzte Chance: Am 20. September endet die Sonderausstellung „Fried-rich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6). Aktuell wird der September-Flyer an allen wichtigen Wuppertaler An-laufstellen verteilt – unter anderem bei Wuppertal-Touristik, bei der KulturKarte, in der Kunsthalle Barmen, in den Rathäusern Barmen und Elberfeld, im Grünen Zoo sowie in den Bibliotheken. Der Faltflyer ist zudem bei den beteiligten Engels2020-Akteuren wie Opernhaus, Gas-kessel, Von der Heydt-Museum, Bergische VHS, börse, Färberei und Ci-tykirche Elberfeld zu finden. Hinzu kommen diverse Buchhandlungen und Kinos.

Das September-Programm gibt es online auf der Engels2020-Website zum Down-load: https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/medien/bindata/Engels2020_Flyer-September-2020.pdf


Aktuelle Informationen zu allen Engels2020-Veranstaltungen gibt es online unter: www.engels2020.de


Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 

 


Facebook-Gewinnspiel läutet Endspurt in der Kunsthalle Barmen ein: Engels-Sonderausstellung noch drei Wochen geöffnet

Presseinformation 28.08.2020

Der Endspurt ist eingeläutet: Noch drei Wochen bis zum 20. September haben Interessierte Zeit, die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ des Historischen Zentrums Wuppertal in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) zu besuchen. Bislang haben nicht nur vor allem Besucher aus Düsseldorf, Essen, Köln und Bochum die Chance genutzt, bei über 300 Exponaten in fünf Räumen Wissenswertes über den berühmtesten Sohn der Stadt Wuppertal zu erfahren. Auch Besucherinnen und Besucher aus Norwegen und der Schweiz lassen sich die Schau trotz Corona-Pandemie nicht entgehen. 

Die Sonderausstellung richtet einen historischen Blick auf den Unternehmer, Philosophen und Sozialkritiker, Schriftsteller und Journalisten, Revolutionär und Visionär, aber auch auf den pflichtbewussten Sohn, treuen und großzügigen Freund und geselligen Gastgeber. Mit vielen Exponaten, Werken, Bildern und vor allem zeitgenössischen Fotos werden Ereignisse, Lebens- und Arbeitswelt auf dem Weg in die Moderne gezeigt, wie auch Engels sie wahrgenommen hat.

Gewinnspiel bei Facebook

Ab dem heutigen Freitagnachmittag läuft auf der Facebook-Seite des Historischen Zentrums jede Woche ein Gewinnspiel:
https://www.facebook.com/historischeszentrumwuppertal

Bis zum Ende der Ausstellungszeit am 20. September gibt es jede Woche einen anderen Preis zu gewinnen – von einer Freikarte für die Sonderausstellung, über einen Mundschutz mit Engels2020-Motiv bis hin zu einer begehrten Ausgabe des Begleitkatalogs zur Sonderausstellung. Jeweils von Freitag bis Sonntag haben die Facebook-Nutzer Zeit, eine Frage über Friedrich Engels zu beantworten. Die Gewinnerin/der Gewinner wird jeden Dienstag ausgelost.

Begleitband zwischenzeitlich ausverkauft

Dass das Interesse an der Sonderausstellung groß ist, zeigt auch der Ausverkauf der ersten Auflage des Begleitbandes „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“. In dem im Bergischen Verlag erschienen Buch geben die Beiträge einen Einblick in die unterschiedlichen Facetten von Engels' Persönlichkeit: Sie laden ein zu einem vertiefenden Blick auf sein Leben und Werk. In insgesamt 16 Essays vereinigt der Begleitband Beiträge von Engels-Experten und Historikern, die ihr Wissen leicht verständlich und unterhaltsam vermitteln. Inzwischen ist die zweite Auflage des Begleitbandes erschienen und im Museumsshop der Sonderausstellung (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) für 24 Euro erhältlich.

Der Begleitband kann auch online auf der Website des Bergischen Verlags bestellt werden:
https://www.bergischerverlag.de/titel/friedrich-engels-ein-gespenst-geht-um-in-europa/

Zusätzliche Führungen durch Sonderausstellung

Aufgrund des großen Interesses werden ab sofort zusätzliche Führungen durch die Sonderausstellung angeboten: Bis zum Ende der Ausstellungszeit am 20. September wird die „Engels kompakt“-Führung jeden Donnerstag um 17.00 Uhr, jeden Sonntag um 11.00 Uhr und nun auch jeden Sonntag um 16.00 Uhr angeboten. Bis zu acht Personen können an der einstündigen Führung in der Kunsthalle Barmen teilnehmen und dabei mehr über Friedrich Engels und die mehr als 300 Ausstellungsexponate erfahren.

Für Engels-Interessierte gibt es zudem ab sofort die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ durch die Sonderausstellung. Friedrich Engels verbrachte die letzten 25 Jahre seines Lebens als politischer Publizist in London. Er war zugleich Mentor der internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung, die in diesen Jahren in vielen Ländern Europas zu einer bedeutenden politischen Kraft heranwuchs.  Reiner Rhefus, Mitkurator der Sonderausstellung, beleuchtet Engels‘ Rolle beim Aufstieg der Arbeiterbewegung. Die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ findet am Mittwoch, 9. September, und am Mittwoch, 16. September, jeweils um 15.00 Uhr in der Kunsthalle Barmen statt.

Die Teilnahme an einer Führung durch die Sonderführung kostet jeweils 5 Euro, zuzüglich Eintritt (8 Euro/ermäßigt 5 Euro). Es wird empfohlen, die Tickets für die Führungen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/User/888) zu buchen, da aufgrund der hohen Nachfrage die Führungen oft schnell ausgebucht sind. Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Führung getragen werden.

Individuelle Gruppenführungen buchbar

Individuelle einstündige Führungen durch die Sonderausstellung für Gruppen mit maximal acht Personen können über den Ankerpunkt des Historischen Zentrums vereinbart werden. Die Kosten betragen 80 Euro je Gruppe (zuzüglich Eintritt pro Person).

Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Tageskasse in Kunsthalle Barmen geöffnet – Buchung über Wuppertal Live empfohlen

Die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen ist geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets für die Engels-Sonderausstellung online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/Client/historischeszentrum) zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht weiterhin Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal. 

Öffnungszeiten

Montag: geschlossen
Dienstag und Mittwoch: 9.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 – 19.00 Uhr
Freitag: 9.00 – 17.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertags: 10.00 – 18.00 Uhr

Alle weiteren Infos zur Engels-Sonderausstellung gibt es online unter:
https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/sonderausstellung.php

Ansprechpartner für Rückfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 

 


Ab sofort buchbar: Zusätzliche Führungen durch die Engels-Sonderausstellung

Presseinformation 21.08.2020

Aufgrund des großen Interesses werden ab sofort zusätzliche Führungen durch die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ angeboten: bis zum Ende der Ausstellungszeit jeden Sonntag um 16.00 Uhr (23.08., 30.08., 06.09., 13.09. und 20.09.2020). Bis zu acht Personen können an der einstündigen Führung in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) teilnehmen und dabei mehr über Friedrich Engels und die mehr als 300 Ausstellungsexponate erfahren. Die „Engels kompakt“-Führung wird während der gesamten Ausstellungszeit bis zum 20. September jeden Donnerstag um 17.00 Uhr, jeden Sonntag um 11.00 Uhr und nun auch jeden Sonntag um 16.00 Uhr angeboten.

Für Engels-Interessierte gibt es zudem ab sofort die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ durch die Sonderausstellung. Friedrich Engels verbrachte die letzten 25 Jahre seines Lebens als politischer Publizist in London. Er war zugleich Mentor der internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung, die in diesen Jahren in vielen Ländern Europas zu einer bedeutenden politischen Kraft heranwuchs.  Reiner Rhefus, Mitkurator der Sonderausstellung, beleuchtet Engels‘ Rolle beim Aufstieg der Arbeiterbewegung. Die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ findet jeweils mittwochs um 15.00 Uhr (26.08., 09.09. und 16.09.2020) in der Kunsthalle Barmen statt.

Die Teilnahme an der „Engels kompakt“-Führung sowie an der Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ kostet jeweils 5 Euro, zuzüglich Eintritt zur Sonderausstellung (8 Euro/ermäßigt 5 Euro). Es wird empfohlen, die Tickets für die Führungen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live zu buchen, da aufgrund der hohen Nachfrage die Führungen oft schnell ausgebucht sind. Die Buchung für die Führungen am Mittwoch und Donnerstag kann bis zum Vortag um 16.00 Uhr und für die Führungen am Sonntag bis zum Vortag um 11.00 Uhr erfolgen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Führung getragen werden.

Individuelle einstündige Führungen durch die Sonderausstellung für Gruppen mit maximal acht Personen können über den Ankerpunkt des Historischen Zentrums vereinbart werden. Die Kosten betragen 80 Euro je Gruppe (zuzüglich Eintritt pro Person).
Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Tageskasse in Kunsthalle Barmen geöffnet – Buchung über Wuppertal Live empfohlen

Die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen ist geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets für die Engels-Sonderausstellung online über das Ticketsystem Wuppertal Live zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht weiterhin Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal.  

 

Ansprechpartner für Rückfragen der Redaktionen:

  • Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
    Tel.: 0202/563-6498
    Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de
  • Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
    Tel.: 0202/563-6366
    Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

Gewinner des Schülerwettbewerbs „Wer war Friedrich Engels?“ stehen fest

Presseinformation 19.08.2020

Ob Plakate, ein selbst gestaltetes Buch oder Engels-Taschen: Die Einsendungen für den Schülerwettbewerb „Wer war Friedrich Engels?“ waren zahlreich und vielfältig. Nun hat eine zwölfköpfige Jury mit prominenten Mitgliedern die Gewinner ausgewählt. Bei einer Preisverleihung in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend wurden am gestrigen Dienstagabend (18. August 2020) die ersten drei Plätze gekürt.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 13 des Berufskollegs am Haspel mit Schwerpunkt Grafik und Design belegen mit ihrer künstlerisch-historischen Projektarbeit den ersten Platz: Die Mädchen und Jungen haben unter anderem Plakate und Engels-Taschen entworfen. Ihr Gewinn ist eine mehrtägige Reise für beide Klassen nach Berlin. Mit seinem handschriftlich gestalteten Buch landet Levin von Schwanenflügel von der Rudolf-Steiner-Schule auf Platz zwei des Wettbewerbs. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Gymnasiums Sedanstraße erreichen mit ihren selbst gestalteten Bildern zu „Türkischrot“ den dritten Platz.

Auseinandersetzung mit Person, Werk und Leben

Bei dem Schülerwettbewerb sind ganz unterschiedliche Werke entstanden, die sich mit der Person Friedrich Engels, seinem Werk und seinem Leben auseinandersetzen. Einzeln oder gemeinsam in der Klasse, in einem Kurs oder in einer AG – alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4 bis 13 aller Schulen aus Wuppertal und Umgebung konnten an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Präsentationsform war frei wählbar: Aufsatz, Bilder- oder Fotogeschichte, Film, Heft, Kunstobjekt, Theaterstück, Wandzeitung, Video oder Zeichnung, analog oder digital – alles war möglich.

Der Schülerwettbewerb „Wer war Friedrich Engels?“ ist eine gemeinsame Aktion des Fördervereins Historisches Zentrum e.V., des Bergischen Journalistenvereins e.V. im Deutschen Journalistenverband NRW und des Historischen Zentrums Wuppertal. Gefördert wird der Schülerwettbewerb durch die Johannes-Rau-Stiftung.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


7. Geschichtsfest des Historischen Zentrums wird abgesagt

Presseinformation 03.07.2020

Das 7. Wuppertaler Geschichtsfest auf dem Geschwister-Scholl-Platz sollte am 20. September 2020 der gelungene Abschluss der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ werden. Nun muss die Veranstaltung aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie abgesagt werden. Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Verbots für Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober 2020 geeinigt.

Die Planungen waren weitgehend abgeschlossen, über 40 Vereine und Institutionen hatten ihre Teilnahme zugesagt – so viele Teilnehmer wie bisher bei keinem der vorherigen Geschichtsfeste. „Doch nun haben wir nach sorgfältiger Abwägung entschieden, das Fest am 20. September aufgrund der aktuellen Verordnung abzusagen. Es ist fraglich, ob ein Hygieneschutzkonzept mit Abstandsregelungen, Teilnehmerdokumentation und Zutrittsbeschränkungen organisatorisch, finanziell und praktikabel umsetzbar ist. Letztendlich wären die Einschränkungen so gravierend, dass der Charakter eines fröhlichen und unbeschwerten Festes verloren gegangen wäre“, erklärt Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal.

Das Historische Zentrum bedauert die Absage und plant ein Geschichtsfest im Jahr 2021.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Ab sofort buchbar: Führungen durch die Engels-Sonderausstellung

Presseinformation 01.07.2020

Ab sofort werden Führungen durch die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ angeboten: Die nächste Führung findet bereits an diesem Donnerstag, 2. Juli, um 17.00 Uhr, statt. Bis zu acht Personen können an der einstündigen Führung in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) teilnehmen und dabei mehr über Friedrich Engels und die über 300 Ausstellungsexponate erfahren. Die „Engels kompakt“-Führung wird während der gesamten Ausstellungszeit bis zum 20. September jeden Donnerstag um 17.00 Uhr und jeden Sonntag um 11.00 Uhr angeboten.

Die Teilnahme kostet 5 Euro, zuzüglich Eintritt zur Sonderausstellung
(8 Euro/ermäßigt 5 Euro). Es wird empfohlen, die Tickets für die Führungen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/User/888) zu buchen, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Die Buchung für die Führung am Donnerstag kann bis zum Vortag um 16.00 Uhr und für die Führung am Sonntag bis zum Vortag um 11.00 Uhr erfolgen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Führung getragen werden.

Individuelle einstündige Führungen durch die Sonderausstellung für Gruppen mit maximal acht Personen können über den Ankerpunkt des Historischen Zentrums vereinbart werden. Die Kosten betragen 80 Euro je Gruppe (zuzüglich Eintritt pro Person).

Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Video-Einblicke in die Sonderausstellung gibt es auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums. Ein Teaser macht Lust auf mehr, zudem stellen Museumsführer anhand ihrer Lieblingsexponate aus der Ausstellung einzelne Aspekte über Friedrich Engels vor: https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcB-UHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Tageskasse in Kunsthalle Barmen geöffnet – Buchung über Wuppertal Live empfohlen

Ab sofort ist die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets für die Engels-Sonderausstellung online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/Client/historischeszentrum) zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht weiterhin Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal.  

Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums ab sofort als Gruppenführungen buchbar

Die Stadtführungen „Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um den Engelsgarten“, „Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld“ und „Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal“ können als individuelle Führung für Gruppen gebucht werden. Die Teilnehmeranzahl beträgt hierbei neun Personen. Die Kosten betragen 90 Euro je Gruppe. Termine können nach Absprache beim Ankerpunkt vereinbart werden: Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: ankerpunkt@stadt.wuppertal.de
Gruppenführungen für „Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um den Engelsgarten“, „Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld“ und „Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal“ werden auch in englischer, in französischer und in spanischer Sprache angeboten.

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de
 


Alle Exponate in Engels-Sonderausstellung eingetroffen: Erste Seite des Entwurfsmanuskriptes zum Kommunistischen Manifest im Original zu sehen

Presseinformation 26.06.2020

Nun ist es endlich komplett: In der Sonderausstellung "Friedrich Engels- Ein Gespenst geht um in Europa" in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) sind die letzten Exponate eingetroffen. Knapp vier Wochen nach Eröffnung vervollständigten die Exponate vom International Institute of Social History aus Amsterdam die Ausstellung. Besonders stolz ist das Historische Zentrum darauf, die erste Seite des Entwurfsmanuskriptes zum Kommunistischen Manifest im Original zeigen zu können.

Erster Entwurf stammt von Friedrich Engels

In der Belgischen Hauptstadt Brüssel vollzogen Friedrich Engels und Karl Marx den Schritt in die Politik: 1847 wurden sie Mitbegründer des Bundes der Kommunisten, eine relativ kleine Vereinigung- Anfang 1848 hatte dieser Geheimbund von emigrierten Intellektuellen und Handwerkeraktivisten wenige hundert Mitglieder. Engels formulierte im Herbst 1847 seinen ersten Entwurf für die "Grundsätze des Kommunismus" und brachte diesen zum Dezember-Kongress nach London, jedoch wurde der Text nicht verabschiedet. Beschlossen wurde, dass Karl Marx auf Grundlage vorliegender Materialen eine endgültige Fassung erstellen sollte. Das Manifest der kommunistischen Partei wurde im Winter 1847/48 in Brüssel geschrieben, im März 1848 in London ausgeliefert.

Marx hat Zeit seines Lebens Engels immer als gleichberechtigten Mitverfasser des Kommunistischen Manifests bezeichnet. Es spricht vieles dafür, dass die Abschnitte eins und zwei des Textes aller Wahrscheinlichkeit nach von Marx alleine niedergeschrieben wurden - darauf weist die einzige überlieferte Manuskriptseite hin, die heute zum UNESCO- Weltdokumentenerbe zählt. Sie enthält den wirkmächtigen Eingangssatz " Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus" - daran angelehnt ist auch der Titel der Engels-Sonderausstellung.

Im Manifest fassten Marx und Engels ihre materialistischen Auffassungen von Geschichte und Gesellschaft zusammen, die sie seit 1844 entwickelt hatten. Die „Geschichte aller bisherigen Gesellschaft“ sei eine „eine Geschichte von Klassenkämpfen“, nämlich die zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie. Dem Wirtschaftsbürgertum, der „Bourgeoisie“, wird eine „höchst revolutionäre Rolle“ attestiert, die sich in beeindruckenden „Umwälzungen der Produktions- und Verkehrsweise“ manifestiere und in einer Entfaltung der Produktivkräfte. Diese Dynamik führe zu sich steigernden Krisen der Überproduktion, der man durch verstärkte Ausbeutung der Lohnarbeit Herr zu werden versuche. Damit vergrößere sich das Proletariat immer mehr, die Bourgeoisie schaffe sich ihre „Totengräber“ quasi selbst. Daher lautet der Schlussakkord des Manifests: „Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!“. 

Das Kommunistische Manifest wurde im Frühjahr 1848 vermutlich lediglich in ein- bis zweitausend Exemplaren auf dem europäischen Kontinent verbreitet, es zeigte in der Revolution von 1848/49 kaum Wirkung. Seine eigentliche Wirkungsgeschichte liegt vor allem im 20.  Jahrhundert, in dem es in erster Linie als kommunistisches Parteiprogramm gelesen wurde. Die weltweite, millionenfache Verbreitung war dann eine Sache der kommunistischen Parteien des 20. Jahrhunderts, die den Text als Legitimation ihrer Herrschaft umdeuteten.

So gelangte das Kommunistische Manifest nach Amsterdam

Nach Engels Tod wurden Dokumente, Manuskripte und Briefe an den SPD-Vorsitzenden August Bebel und den Parteiintellektuellen Eduard Bernstein übergeben – die Schriften gelangten somit in das Partei-Archiv der SPD. Aufgrund der akuten Gefährdung des SPD-Parteiarchivs in der Zeit des Nationalsozialismus wurde es notwendig, die wertvollsten Inhalte – zuallererst das Marx-Engels-Archiv – ins Ausland in Sicherheit zu bringen. Ein erster Transport mit zwei Koffern Marx-Manuskripten ging im April/Mai 1933 nach Kopenhagen in die Obhut der Sozialdemokratischen Partei Dänemarks. Ende 1935 gelang es, die gefährdeten Archivalien nach Amsterdam ins neu gegründete Internationale Institut für Sozialgeschichte (IISG) zu senden.

Sonderausstellung geht Spuren, Stationen und Wirkungen nach

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ geht den Spuren, Stationen und Wirkungen eines Menschen nach, der nicht nur für die Frühgeschichte des Kommunismus steht, sondern der exemplarisch die Geschichte des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Das vierköpfige Kuratoren-Team um Heike Ising-Alms (leitende Kuratorin), Thorsten Dette (Stadtarchiv), Marina Mohr (Historisches Zentrum Wuppertal) und Reiner Rhefus (Historisches Zentrum Wuppertal) wurde dabei von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt – bestehend aus Dr. Anja Kruke (Archiv der sozialen Demokratie/Friedrich-Ebert-Stiftung), Prof. Dr. Wilfried Nippel (Humboldt Universität zu Berlin), Dr. Regina Roth (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften/MEGA) sowie Prof. Dr. Clemens Zimmermann (Universität des Saarlandes).

Die Ausstellung des Historischen Zentrums richtet einen historischen Blick auf den Unternehmer, Philosophen und Sozialkritiker, Schriftsteller und Journalisten, Revolutionär und Visionär, aber auch auf den pflichtbewussten Sohn, treuen und großzügigen Freund und geselligen Gastgeber. Dazu dient eine enge Verzahnung von Biografie, Werk und Lebensorten Engels` als konzeptionelle Grundlage der Sonderausstellung. Mit vielen Exponaten, Werken, Bildern und vor allem zeitgenössischen Fotos werden Ereignisse, Lebens- und Arbeitswelt auf dem Weg in die Moderne gezeigt, wie auch Engels sie wahrgenommen hat.

Highlights der Ausstellung sind bedeutende Werke von Friedrich Engels sowie originale Handschriften, Briefe, Karikaturen und Manuskripte, die – multimedial inszeniert – das vielseitige Denken Engels` verdeutlichen. Hinzu kommen ein eigens für die Ausstellung konzipiertes Engels-Brettspiel, persönliche Gegenstände und eine Vielzahl an Exponaten, die Einblick geben in Leben, Werk und Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wuppertal. Blickfänger sind zeitgenössische Schwarz-Weiß-Fotos von Engels` Lebensorten, die mittels Beamer als Großprojektion an die Wände der einzelnen Ausstellungsräume projiziert werden.

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Ausstellung endet am 20. September 2020.

Ab sofort ist die Tageskasse in der Kunsthalle Barmen geöffnet.Es wird jedoch empfohlen, die Tickets online über das Ticketsystem Wuppertal Live (https://www.wuppertal-live.de/Client/historischeszentrum) zu erwerben, da es vor allem am Wochenende aufgrund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann. Es besteht Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal.  

Video-Einblicke in die Sonderausstellung gibt es auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums. Ein Teaser macht Lust auf mehr, zudem stellen Museumsführer anhand ihrer Lieblingsexponate aus der Ausstellung einzelne Aspekte über Friedrich Engels vor: https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcBUHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Alle weiteren Informationen zur Sonderausstellung gibt es online unter: https://www.friedrich-engels-haus.de/museum/sonderausstellungen

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Heike Ising-Alms, Mitglied des vierköpfigen Kuratorenteams der Engels-Sonderausstellung
Tel.: 0202/8700-1090
Mail: heike.ising-alms@t-online.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Engels2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 


Bis zu 18 Teilnehmer: Engels-Stadtführungen werden erweitert

Presseinformation 10.06.2020

Aufgrund der hohen Nachfrage werden ab sofort alle Engels-Stadtführungen vom Histo-rischen Zentrum zeitgleich für zwei Gruppen angeboten.
Somit können insgesamt bis zu 18 Interessierte – es gilt weiterhin die Begrenzung auf 9 Teilnehmer pro Stadtführungs-gruppe – mehr über Friedrich Engels und sein Wirken in seiner Geburtsstadt Wuppertal erfahren.
Die Teilnahme an einer Stadtführung erfolgt ausschließlich mit vorher gebuchtem Ticket über Wuppertal Live (Vorverkaufsstellen oder https://www.wuppertal-live.de/User/888)  – Tickets können nicht vor Ort beim Stadtführer gekauft werden.

Alle Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums im Überblick:
"Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten"  
Termine: jeden Samstag im Juni (13., 20. und 27. Juni), jeweils 14.00 Uhr

"Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld"
Termine: ersten und dritten Sonntag im Juni (21. Juni), jeweils 14.00 Uhr

"Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal"
Termine: zweiten und vierten Sonntag im Juni (14. und 28. Juni), jeweils 14.00 Uhr

"Friedrich Engels, Gustav A. Uthmann und die Barmer Arbeiterbewegung"
Termin: 22. Juni, 16.00 Uhr

Die Teilnahme an einer Stadtführung kostet pro Person 8 Euro. Die Stadtführungstermi-ne für Juli werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Für die Teilnahme an Stadtführungen gelten weiterhin folgende Hygieneschutzmaßnahmen:

Tickets für Engels-Stadtführungen müssen vorab in Vorverkaufsstellen von Wup-pertal Live oder online über das Ticketsystem Wuppertal Live gekauft werden:
https://www.wuppertal-live.de/User/888
Die Buchung kann bis zum Vortag um 16 Uhr erfolgen.
Mindestabstand zwischen Teilnehmern: 1,5 Meter
während der Stadtführung können Teilnehmer den Mundschutz abnehmen – Bedingung:  Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmern wahren

Weitere Infos zu allen Engels2020-Stadtführungen gibt es online:
https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/stadtfuehrungen.php
 
Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Reiner Rhefus, Historisches Zentrum
Tel.: 0202/563-6866
Mail: reiner.rhefus@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de

 


Engels2020-Stadtführungen starten am Wochenende

Engels2020-Stadtführungen starten am Wochenende

Presseinformation 05.06.2020

Ab Samstag, 6. Juni, geht es wieder los: Dann können Interessierte bei Stadtführungen mit verschiedenen Schwerpunkten mehr über Friedrich Engels und sein Wirken in seiner Geburtsstadt Wuppertal erfahren. Was und wer umgab Engels in Wuppertal? Wie prägte ihn die Stadt? Wie brachte er sich hier ein? Diese und weitere Fragen werden bei den folgenden Stadtführungen – alle veranstaltet vom Historischen Zentrum Wuppertal – erläutert. Die ersten beiden Stadtführungen "Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten" (Samstag, 6. Juni, 14.00 Uhr) und "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" (Sonntag, 7. Juni, 14.00 Uhr) starten bereits an diesem Wochenende.

Hier alle Engels2020-Stadtführungen im Überblick:

  • "Herkunft und Familie von Friedrich Engels - Erkundung rund um den Engelsgarten" – Termine: jeden Samstag im Juni (6., 13., 20. und 27. Juni), jeweils 14.00 Uhr
  • "Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld" – Termine: jeden zweiten Sonntag im Juni (7. und 21. Juni), jeweils 14.00 Uhr
  • "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal" – Termine: jeden zweiten Sonntag im Juni (14. und 28. Juni), jeweils 14.00 Uhr
  • "Friedrich Engels, Gustav A. Uthmann und die Barmer Arbeiterbewegung" – Termin: 22. Juni, 16.00 Uhr
  • Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie gelten für die Teilnahme an Stadtführungen folgende Hygieneschutzmaßnahmen:

  • Begrenzung der Teilnehmerzahl pro Stadtführung auf zunächst 9 Personen – bei großer Nachfrage wird das Stadtführungsangebot erweitert
  • Tickets für Engels2020-Stadtführungen müssen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live gekauft werden:
    https://www.wuppertal-live.de/User/888
  • Mindestabstand zwischen Teilnehmern: 1,5 Meter
  • während der Stadtführung können Teilnehmer den Mundschutz abnehmen –
    Bedingung:  Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmern wahren
  • Die Teilnahme an einer Stadtführung kostet pro Person 8 Euro. Die Stadtführungstermine für Juli werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

    Weitere Infos zu allen Engels2020-Stadtführungen gibt es online:

    https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/stadtfuehrungen.php

 

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Erste Video-Einblicke in Engels-Sonderausstellung

Presseinformation, 06.05.2020

Museumsführer stellen ihre Lieblingsexponate vor

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) steht in den Startlöchern. Für alle, die nicht länger auf die Eröffnung warten möchten, gibt es ab sofort auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums Video-Einblicke in die Ausstellung:

https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcB-UHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Ein knapp zweiminütiger Teaser-Film zeigt die Aufbauarbeiten und macht neugierig auf die fertige Ausstellung. In den nächsten Tagen folgen auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums insgesamt zehn kurze Videos, in denen Museumsführer ihre Lieblingsexponate und die Geschichte dahinter näher erläutern. So wird beispielsweise von Silvia Combüchen anhand eines Zylinders Engels‘ Vorliebe für gutes Essen, erlesene Weine und Fuchsjagden erzählt, Ida Schiele berichtet in einem Clip über die 40 Jahre andauernde Freundschaft zwischen Engels und Marx, Ben Heitmann beschreibt anschaulich die Lebenssituation von Arbeitern in den Jahren 1844/1845 in Manchester und nimmt dabei Bezug zu Engels‘ Buch „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“. Die Videos sind zwischen einer und vier Minuten lang, darunter befinden sich auch drei Clips auf Chinesisch.

Alle Videos sind demnächst auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums abrufbar. Die Clips werden zudem auf der Facebook-Seite des Historischen Zentrums veröffentlicht.

Aktuelle Informationen zu allen Engels2020-Veranstaltungen gibt es online unter: www.engels2020.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Wuppertal feiert ein ganzes Jahr lang Friedrich Engels

Presseinformation, 14.01.2020

Das Engels-Jahr steht in den Startlöchern: Die Stadt Wuppertal feiert den 200. Geburts-tag des gebürtigen Barmers Friedrich Engels mit einem großen Veranstaltungsmarathon.
Das Programm ist so vielseitig wie Engels selbst: Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Theateraufführungen – dies sind nur ein paar Beispiele für die Bandbreite an Veranstaltungsformaten.
Das große Jubiläum wird vom 15. Februar 2020 bis zum 20. Februar 2021 gefeiert.
 
Passend zum Start ins Engels-Jahr 2020 hat Christoph Grothe zum Jahresbeginn seinen neuen Posten als Geschäftsführer des Engels-Projektbüros angetreten.
Der gebürtige Wuppertaler hat an der Bergischen Universität sein Studium der Germanistik, Politikwis-senschaft und Kunst- und Designwissenschaft abgeschlossen.
Bereits vor seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Projektbüros kam Grothe mit dem Thema Engels in Kontakt: Er hat jahrelang das Printmagazin „Engelszunge“ herausgegeben.
Den Wuppertalern ist Grothe vor allem durch seinen Fahrradblog „Talradler.de“ bekannt.
Er hat mit „Fien-chen“ einen Lastenrad- und Pedelec-Verleih mit 13 kostenlos nutzbaren Rädern aufge-baut und mit einem Video – über einen Wohnungsumzug ausschließlich mit Rädern – den deutschen Fahrradpreis nach Wuppertal geholt.
Darüber hinaus koordinierte Grothe im vergangenen Jahr das Stadtradeln für die Stadt Wuppertal.
Er ist Vorstandmitglied im Wuppertaler Kunst- und Kreativcluster Utopiastadt e.V. sowie Vorsitzender bei Fahrradstadt Wuppertal.

Frisch gedruckt Quartalsheft bis Ende März

Um bei den zahlreichen Veranstaltungen rund um das Engels-Jahr einen besseren Über-blick zu bekommen und um Programmänderungen abbilden zu können, werden Pro-gramm-Quartalshefte gedruckt.
Die aktuelle Ausgabe mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren enthält alle Engels-Veranstaltungen bis Ende März und wird in dieser Woche an allen wichtigen Wuppertaler Anlaufstellen verteilt – unter anderem in den Rathäusern Barmen und Elberfeld sowie in den Bibliotheken.  
Die Termine sind in der 40-seitigen Broschüre nach Datum geordnet.
Von Ausstellungen, Vorträgen, Tagungen, Lesungen, Stadtführungen und Workshops reicht das vielfältige Programm bis hin zu Kursen an der Junior-Uni, in denen Kindern und Jugendlichen die Welt des Friedrich Engels näher gebracht wird.
Das Quartalsheft mit Veranstaltungen bis Ende März und das komplette Programmheft für das Engels-Jahr sind auch online auf www.wuppertal.de/engels2020 zu finden.

Höhepunkte in diesem Quartal:

Eröffnungsveranstaltung und Vernissage der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“
Die offizielle Eröffnungsfeier ins Festjahr Engels 2020 wird am Samstag, 15. Februar, im Wuppertaler Opernhaus veranstaltet.
Ein Höhepunkt in diesem Quartal ist am Sonntag, 29. März, die Eröffnung der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6).
Highlights der Ausstellung vom Historischen Zentrum sind Erstausgaben bedeutender Werke von Friedrich Engels sowie originale Handschriften, Karikaturen und Manuskripte, die – multimedial inszeniert – das vielseitige Denken Engels’ verdeutlichen.
Hinzu kom-men persönliche Gegenstände Friedrich Engels’ und eine Vielzahl an Exponaten, die Ein-blick geben in Leben, Werk und Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wup-pertal.
Die Sonderausstellung ist bis zum 20. September zu sehen.
 
Alle Informationen zum Veranstaltungsjahr Engels 2020 gibt es online unter: www.wuppertal.de/engels2020


Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Neue Pläne für das Historische Zentrum

Presseinformation, 17.10.2019

Mit dieser neuen Planung soll das gemeinsame Entree für das Engelshaus und das Museum für Frühindustrialisierung nun im Kostenrahmen realisiert werden.

Nötig geworden waren die Neuplanungen aufgrund der Kostensteigerungen am Bau.
Oberbürgermeister Andreas Mucke ist begeistert von dem neuen Entwurf: „Das GMW hat sich mit seinen kreativen Kolleginnen und Kollegen Gedanken gemacht, und dabei ist diese tolle Lösung herausgekommen.
Der neue Entwurf für das Museumsfoyer trägt und inszeniert das Gebäude-Ensemble, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen.
Unser Historisches Zentrum wird dadurch insgesamt aufgewertet und mehr Besucher anziehen. Und: Die Kosten bleiben im Rahmen!“

Funktional nutzbar zum Ende des Engelsjahres

Der neue Entwurf ist auch schon dem Wirtschaftsministerium vorgestellt worden, das den Bau mit 4,7 Millionen Euro unterstützt.
„Wir haben zu den Planungsskizzen dort positive Rückmeldungen bekommen“, sagt Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig.
Er rechnet Anfang 2020 mit einem Änderungsbescheid des Landes. „Mit diesem Entwurf bleiben wir zudem in dem Kostenrahmen, den der Rat beschlossen hat.“
5,3 Millionen sind als städtischer Anteil eingeplant.
Eine Erleichterung auch für den Kulturdezernenten: „Damit haben wir zum Ende des Engelsjahres eine neue, moderne Eingangssituation für das Historische Zentrum“, erklärt Matthias Nocke.
So stehe der neuen Präsentation der Dauerausstellung, die ebenfalls vom Land gefördert wird, nichts mehr im Wege.
Auch Museumsdirektor Dr. Lars Bluma begrüßt den neuen Entwurf – sowohl von der Funktionalität als auch von der Ästhetik.

Luftig und transparent

Für das Gebäudemanagement macht dessen Chef Dr. Hans Uwe Flunkert deutlich, wie sich die Baukosten in den vergangenen Jahren entwickelt haben: „Eine wahre Springflut: Steigerungen von bis zu acht Prozent pro Jahr!“
So habe man die Notbremse ziehen müssen, um die Kosten nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.
Der neue Entwurf sieht vor, die Baukonstruktion an vielen Stellen zu vereinfachen.
So wird die Gründung weniger aufwendig, da das neue Gebäude nicht direkt an die historischen Nachbarn herangebaut wird und keine aufwendigen Sicherungen der Fundamente nötig sind. Stattdessen wird der Verbindungsbau mit verglasten Stegen mit Engelshaus und Museum für Frühindustrialisierung verbunden.
Außerdem bekommt er drei Geschosse, auf die die Funktionalitäten verteilt werden.
So ist beispielsweise das Foyer vom Veranstaltungsbereich getrennt – was möglich macht, dass beides gleichzeitig genutzt werden kann.
„Das Gebäude wird mit seinem luftigen Foyer eine große Transparenz haben und Einblicke in die historischen Museumsbauten bieten“, erklärt GMW-Architektin Stefanie Hentrich.

Null Energie und Gründach

Energietechnisch wird das neue Entree auf dem aktuellsten Stand sein: Mit intelligentem, von außen installiertem transparentem Sonnenschutz aus Metallgewebe, mit einem Gründach und höchster Energieeffizienz.
Außerdem wird es in jeder Hinsicht barrierefrei – mit Rampe, Aufzug und einem Leitsystem für Sehbehinderte.
Der Neubau wird zum Beginn des Engelsjahres noch nicht fertiggestellt sein, es werden wohl aber Treppenhaus, Aufzug und Toiletten zur Verfügung stehen, um die Erschließung für Engelshaus und Museum sicherzustellen.

Skizze Verbindungsgebäude zwischen Engelshaus und Museum:

Ansicht seitlich

Ansicht von vorne

 

 

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