Pressemitteilungen

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Erste Video-Einblicke in Engels-Sonderausstellung

Presseinformation, 06.05.2020

Museumsführer stellen ihre Lieblingsexponate vor

Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) steht in den Startlöchern. Für alle, die nicht länger auf die Eröffnung warten möchten, gibt es ab sofort auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums Video-Einblicke in die Ausstellung:

https://www.youtube.com/watch?v=SYqnN87NaTo&list=PLqQHsjo7iJ8YcB-UHT1W7aPJ6Q94rTXhF

Ein knapp zweiminütiger Teaser-Film zeigt die Aufbauarbeiten und macht neugierig auf die fertige Ausstellung. In den nächsten Tagen folgen auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums insgesamt zehn kurze Videos, in denen Museumsführer ihre Lieblingsexponate und die Geschichte dahinter näher erläutern. So wird beispielsweise von Silvia Combüchen anhand eines Zylinders Engels‘ Vorliebe für gutes Essen, erlesene Weine und Fuchsjagden erzählt, Ida Schiele berichtet in einem Clip über die 40 Jahre andauernde Freundschaft zwischen Engels und Marx, Ben Heitmann beschreibt anschaulich die Lebenssituation von Arbeitern in den Jahren 1844/1845 in Manchester und nimmt dabei Bezug zu Engels‘ Buch „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“. Die Videos sind zwischen einer und vier Minuten lang, darunter befinden sich auch drei Clips auf Chinesisch.

Alle Videos sind demnächst auf dem YouTube-Kanal des Historischen Zentrums abrufbar. Die Clips werden zudem auf der Facebook-Seite des Historischen Zentrums veröffentlicht.

Aktuelle Informationen zu allen Engels2020-Veranstaltungen gibt es online unter: www.engels2020.de

Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal
Tel.: 0202/563-6498
Mail: lars.bluma@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Wuppertal feiert ein ganzes Jahr lang Friedrich Engels

Presseinformation, 14.01.2020

Das Engels-Jahr steht in den Startlöchern: Die Stadt Wuppertal feiert den 200. Geburts-tag des gebürtigen Barmers Friedrich Engels mit einem großen Veranstaltungsmarathon.
Das Programm ist so vielseitig wie Engels selbst: Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Theateraufführungen – dies sind nur ein paar Beispiele für die Bandbreite an Veranstaltungsformaten.
Das große Jubiläum wird vom 15. Februar 2020 bis zum 20. Februar 2021 gefeiert.
 
Passend zum Start ins Engels-Jahr 2020 hat Christoph Grothe zum Jahresbeginn seinen neuen Posten als Geschäftsführer des Engels-Projektbüros angetreten.
Der gebürtige Wuppertaler hat an der Bergischen Universität sein Studium der Germanistik, Politikwis-senschaft und Kunst- und Designwissenschaft abgeschlossen.
Bereits vor seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Projektbüros kam Grothe mit dem Thema Engels in Kontakt: Er hat jahrelang das Printmagazin „Engelszunge“ herausgegeben.
Den Wuppertalern ist Grothe vor allem durch seinen Fahrradblog „Talradler.de“ bekannt.
Er hat mit „Fien-chen“ einen Lastenrad- und Pedelec-Verleih mit 13 kostenlos nutzbaren Rädern aufge-baut und mit einem Video – über einen Wohnungsumzug ausschließlich mit Rädern – den deutschen Fahrradpreis nach Wuppertal geholt.
Darüber hinaus koordinierte Grothe im vergangenen Jahr das Stadtradeln für die Stadt Wuppertal.
Er ist Vorstandmitglied im Wuppertaler Kunst- und Kreativcluster Utopiastadt e.V. sowie Vorsitzender bei Fahrradstadt Wuppertal.

Frisch gedruckt Quartalsheft bis Ende März

Um bei den zahlreichen Veranstaltungen rund um das Engels-Jahr einen besseren Über-blick zu bekommen und um Programmänderungen abbilden zu können, werden Pro-gramm-Quartalshefte gedruckt.
Die aktuelle Ausgabe mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren enthält alle Engels-Veranstaltungen bis Ende März und wird in dieser Woche an allen wichtigen Wuppertaler Anlaufstellen verteilt – unter anderem in den Rathäusern Barmen und Elberfeld sowie in den Bibliotheken.  
Die Termine sind in der 40-seitigen Broschüre nach Datum geordnet.
Von Ausstellungen, Vorträgen, Tagungen, Lesungen, Stadtführungen und Workshops reicht das vielfältige Programm bis hin zu Kursen an der Junior-Uni, in denen Kindern und Jugendlichen die Welt des Friedrich Engels näher gebracht wird.
Das Quartalsheft mit Veranstaltungen bis Ende März und das komplette Programmheft für das Engels-Jahr sind auch online auf www.wuppertal.de/engels2020 zu finden.

Höhepunkte in diesem Quartal:

Eröffnungsveranstaltung und Vernissage der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“
Die offizielle Eröffnungsfeier ins Festjahr Engels 2020 wird am Samstag, 15. Februar, im Wuppertaler Opernhaus veranstaltet.
Ein Höhepunkt in diesem Quartal ist am Sonntag, 29. März, die Eröffnung der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6).
Highlights der Ausstellung vom Historischen Zentrum sind Erstausgaben bedeutender Werke von Friedrich Engels sowie originale Handschriften, Karikaturen und Manuskripte, die – multimedial inszeniert – das vielseitige Denken Engels’ verdeutlichen.
Hinzu kom-men persönliche Gegenstände Friedrich Engels’ und eine Vielzahl an Exponaten, die Ein-blick geben in Leben, Werk und Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wup-pertal.
Die Sonderausstellung ist bis zum 20. September zu sehen.
 
Alle Informationen zum Veranstaltungsjahr Engels 2020 gibt es online unter: www.wuppertal.de/engels2020


Ansprechpartner für Nachfragen der Redaktionen:

Christoph Grothe, Projektgeschäftsführer Engels 2020
Tel.: 0202/563-6730
Mail: christoph.grothe@stadt.wuppertal.de

Sindy Peukert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekt Engels 2020
Tel.: 0202/563-6366
Mail: sindy.peukert@stadt.wuppertal.de


Neue Pläne für das Historische Zentrum

Pressemitteilung, 17.10.2019

Mit dieser neuen Planung soll das gemeinsame Entree für das Engelshaus und das Museum für Frühindustrialisierung nun im Kostenrahmen realisiert werden.

Nötig geworden waren die Neuplanungen aufgrund der Kostensteigerungen am Bau.
Oberbürgermeister Andreas Mucke ist begeistert von dem neuen Entwurf: „Das GMW hat sich mit seinen kreativen Kolleginnen und Kollegen Gedanken gemacht, und dabei ist diese tolle Lösung herausgekommen.
Der neue Entwurf für das Museumsfoyer trägt und inszeniert das Gebäude-Ensemble, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen.
Unser Historisches Zentrum wird dadurch insgesamt aufgewertet und mehr Besucher anziehen. Und: Die Kosten bleiben im Rahmen!“

Funktional nutzbar zum Ende des Engelsjahres

Der neue Entwurf ist auch schon dem Wirtschaftsministerium vorgestellt worden, das den Bau mit 4,7 Millionen Euro unterstützt.
„Wir haben zu den Planungsskizzen dort positive Rückmeldungen bekommen“, sagt Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig.
Er rechnet Anfang 2020 mit einem Änderungsbescheid des Landes. „Mit diesem Entwurf bleiben wir zudem in dem Kostenrahmen, den der Rat beschlossen hat.“
5,3 Millionen sind als städtischer Anteil eingeplant.
Eine Erleichterung auch für den Kulturdezernenten: „Damit haben wir zum Ende des Engelsjahres eine neue, moderne Eingangssituation für das Historische Zentrum“, erklärt Matthias Nocke.
So stehe der neuen Präsentation der Dauerausstellung, die ebenfalls vom Land gefördert wird, nichts mehr im Wege.
Auch Museumsdirektor Dr. Lars Bluma begrüßt den neuen Entwurf – sowohl von der Funktionalität als auch von der Ästhetik.

Luftig und transparent

Für das Gebäudemanagement macht dessen Chef Dr. Hans Uwe Flunkert deutlich, wie sich die Baukosten in den vergangenen Jahren entwickelt haben: „Eine wahre Springflut: Steigerungen von bis zu acht Prozent pro Jahr!“
So habe man die Notbremse ziehen müssen, um die Kosten nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.
Der neue Entwurf sieht vor, die Baukonstruktion an vielen Stellen zu vereinfachen.
So wird die Gründung weniger aufwendig, da das neue Gebäude nicht direkt an die historischen Nachbarn herangebaut wird und keine aufwendigen Sicherungen der Fundamente nötig sind. Stattdessen wird der Verbindungsbau mit verglasten Stegen mit Engelshaus und Museum für Frühindustrialisierung verbunden.
Außerdem bekommt er drei Geschosse, auf die die Funktionalitäten verteilt werden.
So ist beispielsweise das Foyer vom Veranstaltungsbereich getrennt – was möglich macht, dass beides gleichzeitig genutzt werden kann.
„Das Gebäude wird mit seinem luftigen Foyer eine große Transparenz haben und Einblicke in die historischen Museumsbauten bieten“, erklärt GMW-Architektin Stefanie Hentrich.

Null Energie und Gründach

Energietechnisch wird das neue Entree auf dem aktuellsten Stand sein: Mit intelligentem, von außen installiertem transparentem Sonnenschutz aus Metallgewebe, mit einem Gründach und höchster Energieeffizienz.
Außerdem wird es in jeder Hinsicht barrierefrei – mit Rampe, Aufzug und einem Leitsystem für Sehbehinderte.
Der Neubau wird zum Beginn des Engelsjahres noch nicht fertiggestellt sein, es werden wohl aber Treppenhaus, Aufzug und Toiletten zur Verfügung stehen, um die Erschließung für Engelshaus und Museum sicherzustellen.

Skizze Verbindungsgebäude zwischen Engelshaus und Museum:

Ansicht seitlich

Ansicht von vorne

 

 

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