Engels-Sonderausstellung geöffnet! Engels-Stadtführungen finden wieder statt!


Friedrich Engels - Ein Gespenst geht um in Europa

Sonderausstellung zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels

Friedrich Engels` 200. Geburtstag feiert Wuppertal mit einer Sonderausstellung vom 15. Mai bis zum 20. September 2020 im „Haus der Jugend“, unweit zu seinem Geburtsort in Barmen.

Die Ausstellung richtet einen historischen Blick auf den Unternehmer, Philosophen und Sozialkritiker, Schriftsteller und Journalisten, Revolutionär und Visionär, aber auch auf den pflichtbewussten Sohn, treuen und großzügigen Freund und geselligen Gastgeber. Sie schildert sein bewegtes Leben zur Zeit der „industriellen Revolution“, das ihn von Wuppertal aus nach Bremen, Berlin, Paris, Brüssel, Köln, Manchester und London führen sollte. Mit vielen Exponaten, Werken, Bildern und vor allem zeitgenössischen Fotos werden Ereignisse, Lebens- und Arbeitswelt auf dem Weg in die Moderne gezeigt, wie auch Engels sie wahrgenommen hat. Highlights der Sonderausstellung sind Erstausgaben bedeutender Werke von Friedrich Engels sowie originale Handschriften, Karikaturen und Manuskripte, die – multimedial inszeniert – das vielseitige Denken Engels` verdeutlichen. Hinzu kommen persönliche Gegenstände Friedrich Engels` und eine Vielzahl an Exponaten, die Einblick geben in Leben, Werk und Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wuppertal.

Nähere Informationen finden Sie im Homepage-Bereich "Sonderausstellungen" und auf der Seite www.engels2020.de.


Ab sofort sind Führungen in der Sonderausstellung buchbar

Einstündige Gruppenführung bis max. acht Personen.

Gruppenführung

Engels Kompakt: 1-stündige Führung, 80,00 € (zzgl. ermäßigten Eintritt pro Person)

Termine können nach Absprache beim Ankerpunkt vereinbart werden
ankerpunkt@stadt.wuppertal.de  
Oder telefonisch: 0202/ 563 – 4375

Öffentliche Führung

Engels öffentlich: 1-stündige öffentliche Führung (max. 8 Personen)

Termine: jeden Donnerstag um 17.00 Uhr und jeden Sonntag um 11.00 Uhr

Die Kosten betragen 5,- € pro Person zzgl. Eintritt.

Es wird empfohlen, die Tickets online zu buchen, da es vor allem am Wochenende auf Grund der begrenzten Besucherzahl zu Wartezeiten kommen kann.

https://www.wuppertal-live.de/User/888


Stadtführungen im 200. Geburtsjahr von Friedrich Engels

Tickets für Engels2020-Stadtführungen  müssen vorab online  über das Ticketsystem Wuppertal Live gekauft werden:
https://www.wuppertal-live.de/User/888

Friedrich Engels, der Philosoph und Revolutionär, feiert im Jahr 2020 seinen 200. Geburtstag.

Friedrich Engels lebte ab seinem 20. Lebensjahr in Bremen, Berlin, Köln, Paris, Brüssel, Manchester und London, verlor aber nie den Kontakt zu seiner Heimatstadt Barmen im Wuppertal.

Was und wer ihn hier umgaben, wie die Stadt ihn prägte und wie er sich hier einbrachte, dazu bietet das Historische Zentrum folgende Stadtführungen an:

1.Herkunft und Familie von Friedrich Engels – Erkundung rund um denn Engelsgarten

Im Barmer-Bruch – dem heutigen Engels-Garten – lag die Textilmanufaktur und Fabrikkolonie der Familie Engels.
Zwei Bürger- und zwei Arbeiterhäuser sowie die von Friedrich Engels sen. errichtete Kirche blieben erhalten.
Hier verbrachte der Friedrich Engels seine Jugend, wurde im frommen Geist der Vorfahren erzogen und sammelte soziale Erfahrungen, die ihm später, als Autor von Sozialreportagen, als Philosoph und Politiker von großem Nutzen waren und die er in sein „Compagniegeschäft“ mit seinem Freund Karl Marx einbrachte.
In seinem Elternhaus verfasste er sein Werk über „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“, das ihn bekannt machte.
Mit seinen Verwandten im Bruch blieb Engels zeitlebens in Kontakt. Später wurden im Engelsgarten drei Denkmäler (1958, 1981 und 2014) für den „großen Sohn der Stadt“ und „Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus“ errichtet.
Sie sind zugleich Zeugnisse einer umstrittenen Erinnerungskultur.

Termine: 27.06.2020/04.07./11.07./18.07./25.07./01.08./08.08./15.08./22.08./29.08./05.09./12.09./19.09./26.09.2020
Beginn: jeweils um 14.00 Uhr.

Link zum Ticketkauf: https://www.wuppertal-live.de/User/888

Treffpunkt: Engelsgarten, Plastik von Alfred Hrdlicka (1928-2009) "Die starke Linke"
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 8,-€ p.P.

2.Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld

In Elberfeld besuchte der Schüler Friedrich Engels das Gymnasium und war Mitglied des von seinen Freunden gegründeten „Elberfelder Literaturkränzchens“.
1845 kam der spätere Sozialreformer Adolf Kolping als junger Kaplan nach Elberfeld, wo er in seinem katholischen Gesellenverein eine Antwort auf die Soziale Frage sah.
Zur selben Zeit ging Engels schon weiter, indem er hier an der Herausgabe des „Gesellschaftsspiegels“ arbeitete, einer frühsozialistischen Zeitschrift.
Zudem organisierte er die ersten „kommunistischen Versammlungen“ in Deutschland.
Später, während der Revolution von 1848/1849, als die Elberfelder Landwehrsoldaten zum Aufstand riefen, kam er - damals Redakteur der „Neuen Rheinischen Zeitung“ in Köln - zurück ins Wuppertal und stellte sich der Bewegung als Offizier und „Barrikadeninspektor“ zur Verfügung. Sein Freund Karl Marx logierte kurz nach der Amnestie für eine Nacht in Elberfeld, inkognito, weil er der preußischen Polizei nicht traute.

Termine: 05.07./19.07./02.08./16.08./06.09./27.09.2020
Beginn jeweils um 14.00 Uhr.

Link zum Ticketkauf: https://www.wuppertal-live.de/User/888

Treffpunkt: Laurentiusplatz
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 8,- p.P.

3.Friedrich Engels und das Frühindustrielle Wuppertal

Die Allee in Unterbarmen – heute Friedrich-Engels-Allee - war für einige Jahre der Schulweg des Gymnasiasten Friedrich Engels.
Entlang der Straße lagen die für das Tal so typischen Türkischrotfärbereien, frühen Textilfabriken und Maschinenbauanstalten. Hier lagen die Kneipen, in denen sich die Heimweber am „Liefertag“ trafen und in denen das wüste „Volksleben“ stattfand, das der 19jährige Engels in seinen „Briefen aus dem Wupperthal“ beschrieb.
Hier, im Gasthof „Zur Stadt London“, traf sich Engels konspirativ mit Moses Hess, seinem Mentor, und bereitete mit ihm Deutschlands erste „kommunistische Versammlungen“ in Elberfeld vor.
Und hier logierte Georg Weerth als junger Lehrling, später ein enger Freund und Mitstreiter von Friedrich Engels. Viele noch erhaltene Wohn- und Fabrikgebäude im westlichen Teil der Allee dokumentieren die frühe industrielle Entwicklung der Stadt.

Termine: 28.06./12.07/26.07./09.08./23.08./13.09.2020
Beginn: jeweils um 14.00 Uhr

Link zum Ticketkauf:https://www.wuppertal-live.de/User/888

Treffpunkt: Schwebebahnstation Völklinger Brücke
Dauer: 90 Minuten
Kosten: p.P: 8,-€

Sonderführung:

4. Mit Friedrich Engels über den Unterbarmer Friedhof

Der Unterbarmer Friedhof ist der „Familienfriedhof“ der Engels. Hier wurden Friedrichs Eltern, zwei Brüder, zwei Onkel und zahlreiche Nichten und Neffen bestattet. Auch die Gräber von Jugendfreunden, etwa des späteren Barmer Oberbürgermeisters August Bredt, liegen hier. Reiner Rhefus erzählt über diese und andere Gräber „Engels-Geschichten“.

Termin: Sonntag 30.08.2020
Beginn: 14.00 Uhr

Link zum Ticketkauf: https://www.wuppertal-live.de/User/888

Treffpunkt: Am Unterbarmer Friedhof 16, Eingang, 42285 Wuppertal
Dauer: 90 Minuten
Kosten: p.P: 8,-€

Sonderführung:

5. Engels und die Elberfelder Arbeiterbewegung

Elberfeld war in den 1890er Jahren der Sitz der SPD- Bezirksleitung für die Preußische Rheinprovinz. Hier wohnten Sozialdemokraten, die mit Friedrich Engels, dem Mentor der internationalen Arbeiterbewegung in London, in Berührung kamen. So etwa Hugo Hillmann, der 1848er Revolutionär, der als Flüchtling in London lebte, oder der Anwalt Hugo Landê, der gemeinsam mit Friedrich Engels zu den Autoren des Erfurter (SPD-) Programms gehörte. Die Elberfelder Nordstadt, heute das Szene- und Gründerzeitviertel der Stadt, war damals „rote Hochburg“ der Sozialisten. An der Gathe liegt das Marx-Engels-Zentrum, das 1970, zum 150. Geburtstag von Friedrich Engels, gegründet wurde.

Termin: Donnerstag 20.08.2020
Beginn: 16.00 Uhr

Link zum Ticketkauf: https://www.wuppertal-live.de/User/888

Treffpunkt: Laurentiusplatz
Dauer: 90 Minuten
Kosten: p.P: 8,-€

Kosten und Anmeldung

Die Teilnahme an einer Stadtführung kostet pro Person acht Euro. Tickets müssen vorab online über Wuppertal-Live gekauft werden:

https://www.wuppertal-live.de/User/888

Wenn nicht anders angegeben, werden jeweils 18 Plätze bez. zwei Gruppen angeboten. Anmeldungen bis zum Vortag 16.00 Uhr möglich.

Die Stadtführungen 1 - 3 können als individuelle Führung für Gruppen bebucht werden, auch in englischer, französischer und spanischer Sprache.
Termine können nach Absprache beim Ankerpunkt vereinbart werden:

ankerpunkt@stadt.wuppertal.de
Telefon: 0202/ 563 – 4375
Teilnehmeranzahl: 9 Personen je Gruppe
Kosten: 90,00 Euro und für eine Fremdsprachige Führung 120,00 € pro Gruppe.

Weitere Infos zu allen Engels2020- Stadtführungen finden Sie unter:

https://www.wuppertal.de/microsite/engels2020/veranstaltungen/content/stadtfuehrungen

Corona-Bestimmungen

Hygieneschutzmaßnahmen: Die Teilnehmerzahl pro Gruppe ist auf neun Personen begrenzt. Der Mindestabstand von 1.50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz kann jedoch während der Stadtführung abgenommen werden.

 


Engels neu denken

Sechs Vorträge und Dialogrunden

Beteiligte Akteure/Veranstalter: Rainer Lucas, Reinhard Pfriem, Dieter Westhoff, Historisches Zentrum Wuppertal, Förderverein Historisches Zentrum e.V.

Friedrich Engels hat in seinen Schriften zu vielen gesellschaftspolitischen Fragen Stellung bezogen, als Wissenschaftler und als Politiker in der europäischen Arbeiterbewegung. Seitdem sind mehr als 130 Jahre vergangen und es stellt sich die Frage, was er uns heute noch zu sagen hat. In den Veranstaltungen wird daher ein Bogen geschlagen von seinem Werk zu aktuellen Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung: Globalisierung und Nachhaltigkeit, soziale und ökologische Gerechtigkeit, verantwortliches und gemeinschaftsorientiertes Unternehmertum, Religion/Moral und Weltanschauung, Dialektik der Natur und Technik sowie Geschlechterverhältnisse/Arbeits- und Lebensformen. Diese Themen verlangen nach einem lebendigen Austausch. Entsprechend wird das Veranstaltungsformat Raum bieten für kritische und auch gegensätzliche Positionen.

Für alle Veranstaltungsreihen ist eine vorherige Anmeldung über das Ticketsystem Wuppertal Live erforderlich

Alle Termine im Überblick - Eintritt: frei

"Technikentwicklung und die Dialektik der Natur"

Termin: Donnerstag, 13.08 2020, 19.00 - 21.00 Uhr
Ort: City-Kirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

Mit der aktuellen Klimakrise stellt sich für Prof. Dr. Lutz Becker (Köln/Solingen), Prof. Dr. Lars Hochmann (Bernkastel-Kues/Hamburg) und Prof. Dr. Uta von Winterfeld (Kassel, Wuppertal) die Frage nach zukunftsorientierten Lösungen: Welche technischen Pfade sind sozial- und naturverträglich? Moderation: Rainer Lucas; anschließende Diskussion mit dem Publikum.

"Materialismus, Idealismus und Moral heute"

Termin: Donnerstag, 20.08.2020, 19.00 - 21.00 Uhr
Ort: City-Kirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

Mit welchen weltanschaulichen und geistigen Orientierungen können wir versuchen, die ungelöste soziale Frage zu bewältigen? Darüber diskutieren Dr. Eva Bockenheimer (Köln), Prof. Dr. Martin Büscher (Bethel/Wuppertal) und Ulrich Klan (Wuppertal). Moderation: Prof. Dr. Reinhard Pfriem; anschließende Diskussion mit dem Publikum.

"Geschlechterverhältnisse, Arbeits- und Lebensformen"

Termin: Dienstag 25.08.2020, 19.00 - 21.00 Uhr
Ort: City-Kirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

Dr. Gisela Notz (Berlin) und Prof. Dr. Susanne Schunter-Kleemann (Bremen). Moderation: Prof. Dr. Uta von Winterfeld; anschließende Diskussion mit dem Publikum.

„Engels in Oberbarmen“

Termin: Dienstag 22.09.2020, 19.00 - 21.00 Uhr (unter Vorbehalt)
Ort: Färberei (Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal)

An diesem Abend wird Engels von Roland Brus aus der Geschichte in die Stadt von heute geholt. Wie geht Wohnen, Leben, Arbeiten heute in Wuppertal? Befragung von AlltagsexpertInnen. Hans-Dieter Westhoff: „Die zwei Gesichter der Arbeit“, eine Einführung in das Denken von Friedrich Engels.
 Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um eine Kooperation
von Mobile Oase Oberbarmen, Agentur für besondere Maßnahmen und „Die Wüste lebt!“.  

"Unternehmertum und gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften"

Termin: Dienstag 07.10.2020, 19.00 - 21.00 Uhr
Ort: im Knipex-Forum (Zum Krusen, 42349 Wuppertal)

Zunehmende soziale Verwerfungen und ökologische Zerstörungen fordern mehr gesellschaftliche Verantwortung. Prof. Dr. Reinhard Pfriem (Essen-Kettwig), Dr. Burghard Flieger (Freiburg) und Ralf Putsch (Geschäftsführer der Firma Knipex, Wuppertal) fragen sich: Wie sieht die Zukunft des Unternehmertums aus? Moderation: Prof. Dr. Lutz Becker; anschließende Diskussion mit dem Publikum.

"Kapitalismus, Globalisierung und nachhaltige Entwicklung"

Termin: Donnerstag 29.10.2020, 19.00 - 21.00 Uhr
Ort: City-Kirche Elberfeld (Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal)

Die Referenten Prof. Dr. Michael Krätke (Amsterdam) und Prof. Dr. Peter Hennicke (Wuppertal) knüpfen an Engels Analysen zu Kapitalismus und Klimaschutz an und reflektieren aktuelle Zustände und Politikstrategien. Moderation: Prof. Dr. Reinhard Pfriem; anschließende Diskussion mit dem Publikum

Weitere Infos zu den Veranstaltungen

Barrierefreiheit:
Die Citykirche (Kirchplatz 2) ist über eine Rampe erreichbar. Es gibt keine behindertengerechte Toilette. Für Hörbehinderte gibt es Induktionsschleifen.
weitere Infos: Citykirche Wuppertal

Veranstalter: Historisches Zentrum Wuppertal (HZW) und dessen Förderverein, in Kooperation mit Herausgebern des Buches „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“ - Rainer Lucas, Prof. Dr. Reinhard Pfriem und Hans-Dieter Westhoff - sowie der CityKirche Elberfeld
Förderung: Historisches Zentrum der Stadt Wuppertal (HZW) als Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung „Friedrich Engels - ein Gespenst geht um in Europa“ sowie Förderverein des HZ

 


Wer war Friedrich Engels?

Schülerwettbewerb Engels2020

  • Beteiligte Akteure/Veranstalter: Förderverein Historisches Zentrum e.V. in Kooperation mit dem Bergischen Journalistenverein e.V. im Deutschen Journalistenverband NRW und dem Historischen Zentrum Wuppertal, efördert durch die Johannes-Rau-Stiftung
  • Zielgruppe: Der Wettbewerb richtet sich an Schüler*innen der Jahrgangsstufen 4 bis 13 aller Schulen aus Wuppertal und Umgebung
  • Zeitraum: September 2019 – Juli 2020
  • E-Mail-Adresse: nicole.zimmermann@stadt.wuppertal.de

Ziel des Wettbewerbs ist es, dass sich Schüler der Jahrgangsstufen 4 bis 13 mit der historischen Persönlichkeit Friedrich Engels auseinandersetzen. Die Präsentationsform der Ergebnisse ist frei wählbar und kann Aufsatz, Bilder-oder Fotogeschichte, Film, Heft, Kunstobjekt, Theaterstück, Wandzeitung, Video oder Zeichnung, analog oder digital sein. Verwendete Quellen müssen natürlich angegeben werden.

Was gibt es zu gewinnen?
Hauptgewinn ist eine mehrtägige Reise nach Berlin. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Preise wie Geldprämien, Bücher und Eintrittskarten für kulturelle Einrichtungen. Die Präsentation der Ergebnisse und die Siegerehrung finden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt. Die prämierten Arbeiten .werden anschließend auch im Internet bekannt gegeben werden


Industriegeschichte privat!

Die Korrespondenz der Familie Engels (1791-1858) online

Beteiligte Akteure/Veranstalter: Prof. Dr. W. Lukas und Prof. Dr. K. Wolf (BUW), Historisches Zentrum Wuppertal, F. Etling, D. Grieshammer; Schauspieler sowie Studierende des Standorts Wuppertal der HfMT Köln
Veranstaltungsort: Engels-Haus
Datum: wird noch bekannt gegeben

 

Das Stadtarchiv Wuppertal birgt einen Schatz von ca. 350 Briefen der Familie Engels, die im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen dem Historischen Zentrum und der Bergischen Universität online ediert werden. Die aus der Zeit der Familienvorfahren (Johann Caspar Engels, Friedrich Engels sen. u.a.) stammenden, erst in den 90er Jahren entdeckten und von der Marx-Engels-Forschung bislang weitgehend unbeachteten (Privat- und Geschäfts‑)Briefe aus der Zeit der Spätaufklärung bis zum Nachmärz bezeugen den Aufbau weitreichender Ge­schäftsbeziehungen der Familie Engels auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Sie stellen wertvolle Dokumente aus der Frühphase der Industrialisierung dar und enthalten reiche Information im Hinblick auf die zeitgenössische Ereignisgeschichte (u.a. napoleonische Besatzung in Elberfeld) sowie die Mentalitäts- und Alltagsgeschichte. Ziel des Projekts ist die Erstellung einer digitalen, öffentlich zugänglichen Online-Edition, die die Brieftexte philologisch-kritisch ediert und durch historisch kontextualisierende Kommentierung erschließt.

Zur öffentlichen Präsentation im neu renovierten Engelshaus geben Editoren, Archivare und Mediengestalter Einblick in das Projekt. Ausgewählte Briefe werden von Schauspielern gelesen. Studierende des Standorts Wuppertal der HfMT Köln übernehmen die musikalische Rahmung mit zeitgenössischen Kammermusikwerken.


Friedrich Engels auf den Briefmarken der Welt

Briefmarkenausstellung

  • Beteiligte Akteure/Veranstalter: Förderverein Historisches Zentrum, PHILAG Wuppertal e.V., Münzfreunde Wuppertal e.V., Historisches Zentrum Wuppertal
  • Veranstaltungsort: Lichthof Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1
  • Zeitraum:
  • Uhrzeit: Öffnungszeiten Rathaus Wuppertal
  • Kosten: Eintritt frei
  • Besonderheit: am 28.11.2020 gibt es einen Sonderstempel zum 200. Geburtstag Friedrich Engels`

Seit ca. 100 Jahren sind mehrere Hundert Briefmarken mit Friedrich Engels und/oder Karl Marx erschienen. Die von beiden zusammen entwickelten neuen Ansätze in den Bereichen Philosophie, Ökonomie und Politik haben das 20. Jahrhundert weltweit mitgeprägt. Aber auch im 21. Jahrhundert werden die Gedanken von Engels und seinem Freund weiter diskutiert. Obwohl die Länder des früheren Ostblocks besonders stark vertreten sind, ist z.B. schon 1919 die erste Briefmarke mit dem Porträt von Engels erschienen. Die Briefmarkenausstellung im Lichthof des Barmer Rathauses präsentiert unter anderem die schönsten Stücke aus der umfangreichen Sammlung von Rolf Walther und bettet die Engels-Briefmarken in ihren historischen Kontext ein.


Bandweberei, Schleiferei und Hammerwerk

Sonderausstellung, 11.05.-29.05.2020 (entfällt)

Beteiligte Akteure/Veranstalter: Kulturbrücke Wuppertal-Engels, Historisches Zentrum Wuppertal, Bandwirkermuseum Ronsdorf, Steffenshammer Gelpetal, Schleiferei Manuelskotten und weitere historische Institutionen/Vereine in Kooperation mit dem Arbeitskreis Bergische Museen.

  • Veranstaltungsort: Rathaus Wuppertal, Lichthof
  • Datum oder Zeitraum: 11.05.-29.05.2020 (entfällt)
  • Uhrzeit/en: Öffnungszeiten des Rathauses
  • Kosten: freier Eintritt

Die wichtigsten Gewerbezweige während der Industrialisierung im Wuppertal und im Bergischen Land waren die Kleineisen- und Werkzeugindustrie sowie die Bandindustrie. Die Familie Engels betrieb eine der größten Textilmanufakturen im Tal der Wupper. Aus diesen Gewerben erwuchs das „deutsche Manchester“. In mehreren kleineren Museen wird heute das Erbe dieser Industriezweige bewahrt. Drei lokale Museen (Bandwirkermuseum Ronsdorf, Steffenshammer Gelpetal, Schleiferei Manuelskotten) geben in einer Sonderausstellung einen Eindruck von der Arbeit in diesen traditionellen Industriezweigen. Die Sonderausstellung ist ebenfalls Teil des Themenjahres "Ganz viel Arbeit" des Arbeitskreises Bergische Museen: www.bergischemuseen.de.

 


Die Engels-Gräber in Unterbarmen

Restaurierungsprojekt

  • Beteiligte Akteure/Veranstalter: Förderverein Historisches Zentrum e. V. und Ev. Friedhofsverband
  • Zielgruppe: Interessierte an Friedrich Engels und seiner Familie und Interessierte in der Wuppertaler Geschichte
  • Veranstaltungsort: Unterer Bereich des Unterbarmer Friedhofs, Am Unterbarmer Friedhof 16
  • Datum und Zeitraum: Besuchsmöglichkeit der restaurierten Grabanlage täglich nach der Sommerpause 2019

Die in empfindlichem Sandstein gehaltenen Grabsteine auf dem traditionsreichen Unterbarmer Friedhof werden z. Zt. mit Hilfe des Fördervereins Historisches Zentrum restauriert. Im Mittelpunkt steht das Grab von Friedrich Engels Senior. Die Anlage entpricht in der Größe der vergleichbarer Gräber Wuppertaler Industrieellenfamilien, ist jedoch bescheidener gehalten. Friedrich Engels Junior ist bekanntlich hier nicht beigesetzt. Seine Asche wurde auf seinen Wunsch hin in der Nordsee verstreut. Die Gräber sind unweit des Eingangsbereichs des Friedhofs zu erreichen. Sie werden wahrscheinlich im Engelsjahr ein Besuchsort sein, an dem es interessante Dinge zu erzählen gibt.

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