Führung 24.05.2020

Die Engels-Gräber in Unterbarmen.
Interessierte an Friedrich Engels und seiner Familie und Interessierte an der Wuppertaler Geschichte.
Sie werden wahrscheinlich im Engelsjahr ein Besuchsort sein, an dem es interessante Dinge zu erzählen gibt.

Friedrich Engels, der Philosoph und Revolutionär, feiert im Jahr 2020 seinen 200. Geburtstag.
Friedrich Engels lebte ab seinem 20. Lebensjahr in Bremen, Berlin, Köln, Paris, Brüssel, Manchester und London, verlor aber nie den Kontakt zu seiner Heimatstadt Barmen im Wuppertal.
Was und wer ihn hier umgaben, wie die Stadt ihn prägte und wie er sich hier einbrachte,

dazu bietet das Historische Zentrum folgende Stadtführungen an:

Als Friedrich Engels sen.1860 starb, erwirkte die Familie Engels bei der preußischen Regierung eine Ausnahmegenehmigung, damit sein steckbrieflich gesuchter Sohn an der Beerdigung teilnehmen konnte. Die Barmer Polizisten, so schrieb Engels „gaben mir military salute.“ Der Friedhof der vereinigten evangelischen Gemeinde ist der „Familienfriedhof“ der Engels. Hier wurden Friedrichs Eltern, zwei seiner Brüder, zwei Onkel und zahlreiche Nichten und Neffen bestattet.

Doch auch über andere Gräber gibt es Anekdoten und „Engels-Geschichten“ zu erzählen. Hier liegt das Grab von Johann Schuchard, einem Verwandten, auf dessen Initiative 1839 ein erstes Kinderschutzgesetz in Preußen verabschiedet wurde. Hier liegt auch August Bredt, ein Jugendfreund Engels‘, der später sein juristischer Verfolger und Oberbürgermeister von Barmen wurde. Der ebenfalls hier bestattete Ignatz Lind, ein Erweckungsprediger, christlicher Kommunitarist und Nachbar im Bruch, war ein mutmaßlicher Ideengeber des jungen Friedrich Engels.

Veranstaltungstyp: Führung
Datum: 25.05.2020 um 14.00 Uhr
Teilnehmerbeitrag p.P.8,-€, bei Vorzeigen der Eintrittskarte zur Sonderausstellung ermäßigt 5,-€

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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