Stadtführung:

Der revolutionäre Friedrich Engels in Elberfeld

Während der Revolution von 1848/1849, als die Elberfelder Landwehrsoldaten zum Aufstand riefen, kam Friedrich Engels - damals Redakteur der „Neuen Rheinischen Zeitung“ in Köln - zurück ins Wuppertal und stellte sich der Bewegung als Offizier und „Barrikadeninspektor“ zur Verfügung.

Termine: 27.09./18.10.2020

In Elberfeld besuchte der Schüler Friedrich Engels das Gymnasium und war Mitglied des von seinen Freunden gegründeten „Elberfelder Literaturkränzchens“.
1845 kam der spätere Sozialreformer Adolf Kolping als junger Kaplan nach Elberfeld, wo er in seinem katholischen Gesellenverein eine Antwort auf die Soziale Frage sah.
Zur selben Zeit ging Engels schon weiter, indem er hier an der Herausgabe des „Gesellschaftsspiegels“ arbeitete, einer frühsozialistischen Zeitschrift.
Zudem organisierte er die ersten „kommunistischen Versammlungen“ in Deutschland.
Später, während der Revolution von 1848/1849, als die Elberfelder Landwehrsoldaten zum Aufstand riefen, kam er - damals Redakteur der „Neuen Rheinischen Zeitung“ in Köln - zurück ins Wuppertal und stellte sich der Bewegung als Offizier und „Barrikadeninspektor“ zur Verfügung. Sein Freund Karl Marx logierte kurz nach der Amnestie für eine Nacht in Elberfeld, inkognito, weil er der preußischen Polizei nicht traute.

Termine: 06.09./27.09./18.10.2020
Beginn: jeweils um 14.00 Uhr
Treffpunkt: Laurentiusplatz
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 8,- p.P.

Link zum Ticketkauf: https://www.wuppertal-live.de/User/888

Individuelle Führung für Gruppen: auch in englischer, spanischer und französischer Sprache.
Termine können nach Absprache mit dem Ankerpunkt vereinbart werden:
ankerpunkt@stadt.wuppertal.de  
0202/ 563 - 4375
Teilnehmeranzahl: 9 Personen je Gruppe
Kosten: 90,00 Euro und für eine Fremdsprachige Führung 120,00 € pro Gruppe.

Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie gelten für die Teilnahme an Stadtführun-gen folgende Hygieneschutzmaßnahmen:
Begrenzung der Teilnehmerzahl pro Stadtführung auf zunächst 9 Personen – bei großer Nachfrage wird das Stadtführungsangebot erweitert
Mindestabstand zwischen Teilnehmern: 1,5 Meter
während der Stadtführung können Teilnehmer den Mundschutz abnehmen – Bedingung:  Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmern wahren.

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