Engels-Sonderausstellung öffnet am 15. Mai

Wuppertaler Engelsjahr nimmt wieder Fahrt auf!

Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend, Geschwister-Scholl-Platz 4-6, 42269 Wuppertal

Vorverkauf gestartet:
https://www.wuppertal-live.de/Client/historischeszentrum​​​​​​​

Nach langer Zeit des Wartens kann das Historische Zentrum nun endlich die Sonderausstellung "Friedrich Engels - Ein Gespenst geht um in Europa" am 15. Mai eröffnen. Der Besuch der Sonderausstellung ist nur unter Einhaltung von strikten Hygieneschutzmaßnahmen möglich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein normaler Ausstellungsbesuch, wie Sie ihn sonst gewohnt sind, nicht möglich ist. Trotzdem werden wir versuchen, Ihren Aufenthalt in der Engels-Sonderausstellung so angenehm wie möcglich zu gestalten. Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass es eventuell zu Wartezeiten kommen kann. 

Zu den Maßnahmen gehören:

  • Begrenzung der sich gleichzeitig in den Räumen der Sonderausstellung aufhaltenden Besucher auf 25 Personen
  • Begrenzung der sich gleichzeitig in den einzelnen Ausstellungsräumen aufhaltenden Besucher auf 6 Personen
  • Reglementierung des Zugangs über das Ticketsystem von Wuppertal live mit der Vergabe von Timeslots
  • Mundschutzpflicht für Besucher und Aufsichtspersonal
  • Keine Gruppenbesuche oder -führungen
  • Gemeinsamer Eintritt begrenzt auf maximal 2 Personen bzw.auf Familien mit maximal 6 Familienmitgliedern

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Alle weiteren Informationen erhalten Sie unter "Friedrich Engels - Ein Gespenst geht um in Europa".

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Das Stadtarchiv öffnet wieder

Ab Montag, 11. Mai 2020 sind wir wieder für Sie da.

Der Besuch ist nur nach erfolgter und bestätigter Voranmeldung möglich, denn die Zahl der zeitgleich zugelassenen Besucher*innen ist bis auf Weiteres auf vier Personen beschränkt. Terminanfragen sind möglich per Mail an stadtarchiv@stadt.wuppertal.de oder telefonisch unter 0202/563-4123. Die bisherigen Öffnungszeiten bleiben bestehen: Montag und Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr, Dienstag von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Um die Sicherheits- und Hygienebestimmungen einzuhalten, bitten wir Sie Folgendes zu beachten:

  • Das Tragen einer selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend. Lediglich am Leseplatz kann die Maske abgenommen werden.
  • Hände müssen vor Betreten der Räume des Stadtarchivs desinfiziert werden – am Eingang des Stadtarchivs befindet sich ein Desinfektionsmittelspender.
  • Angebrachte Markierungen auf dem Boden beachten, um Mindestabstand zu bewahren.
  • Weitere Sicherheits- und Hygienebestimmungen werden beim Besuch vor Ort erläutert.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

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Museumsleiter Dr. Lars Bluma

zum Bergischen Botschafter ernannt

 

Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. – kurz die Bergischen Drei – hat Museumsleiter Dr. Lars Bluma in seine Reihe der Bergischen Botschafter aufgenommen.

„Wuppertal ist die Pionierregion Deutschlands“, sagt Dr. Lars Bluma. Als Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal ist er der Hüter der Stadtgeschichte der bergischen Metropole. „Die Stadt atmet Industrialisierungsgeschichte. Das kann man aufgrund ihrer hohen Denkmaldichte auch heute noch an allen Ecken und Enden sehen“, erläutert der Historiker.

Friedrich Engels gehört zu den Bergischen Querdenkern und Pionieren aus dem Tal der Wupper. Die hiesige Pionierregion hat den Textilunternehmer, Philosoph und Revolutionär sehr geprägt. „Die Frühindustrialisierung hat im Bergischen Land viele Spuren hinterlassen, die man heute noch entdecken kann. Die Einzigartigkeit dieser Region steckt in ihrem industriekulturellen Erbe. Bergische Denker, Tüftler und Pioniere haben die industrielle Revolution entscheidend vorangebracht. Diesen Schatz  gilt es zu bewahren“, betont Bluma.

Auf der Website der Bergischen Drei erklärt der Museumsleiter, was Engels und die Industrialisierung miteinander verbindet, welche Bedeutung Engels für Wuppertal hat und wie in diesem Jubiläumsjahr der 200. Geburtstag des berühmtesten Sohns Wuppertals gefeiert und gewürdigt wird. Anlässlich Engels2020 hat das Historische Zentrum Wuppertal die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ konzipiert, die demnächst – sobald die Corona-Pandemie überstanden ist – in der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend eröffnet werden soll. Ein weiterer Höhepunkt des Engelsjahres ist nach umfangreicher Sanierung die Wiedereröffnung des Engels-Hauses zum 200. Geburtstag am 28. November.

 

Auf der Website der Bergischen Drei gibt es zudem ein kurzes Teaser-Video mit Museumsleiter Dr. Lars Bluma, einen Podcast-Auszug sowie eine 360-Grad-Aufnahme von der Engels-Statue im Engelsgarten:

www.bergisch-mal-drei.de/bergische-botschafter/historisches-zentrum

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Begleitband zur Engels-Ausstellung ist erhältlich

In insgesamt 16 Essays vereinigt der Begleitband zur Sonderausstellung Beiträge von Engels-Experten und Historikern, die ihr Wissen leicht verständlich und unterhaltsam vermitteln.

Aufgrund der Corona-Pandemie haben Interessierte derzeit leider nicht die Möglichkeit, die Sonderausstellung "Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa" im Haus der Jugend Barmen zu besuchen. Wer sich in der Zwischenzeit mit Engels beschäftigen möchte, für den gibt es den neu erschienenen Begleitband zur Engels-Sonderausstellung 2020. Die hier versammelten Beiträge geben einen Einblick in die unterschiedlichen Facetten von Engels' Persönlichkeit: Sie laden ein zu einem vertiefenden Blick auf sein Leben und Werk.

„Die Sonderausstellung geht den Spuren, Stationen und Wirkungen eines Menschen nach, der nicht nur für die Frühgeschichte des Kommunismus steht, sondern der exemplarisch die Geschichte des 19. Jahrhunderts widerspiegelt“, so Dr. Lars Bluma, Herausgeber des Buches "Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa" und Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal. Der Begleitband zur Ausstellung ermöglicht es dem historisch interessierten Laien, diese Zeit der Umbrüche sowie der großen und kleinen Revolutionen, in der Engels lebte und wirkte, nachzuempfinden.

Die Sonderausstellung zeichnet sowohl die biographischen Lebensdaten Friedrich Engels‘ nach, stellt ihn aber ebenso als „ganzen Menschen“ dar und reduziert ihn nicht auf seine Rolle als Mitbegründer des Kommunismus. Der Begleitband lebt von seinen über 200 Abbildungen. Insbesondere die zeitgenössischen Schwarz-Weiß-Fotografien, die bisher in Deutschland nur selten zu sehen waren, prägen die Engels-Sonderausstellung ebenso wie den Begleitband. Zudem befinden sich darin zahlreiche hochwertige Abbildungen der Exponate, unter anderem von Engels‘ Taufkleid und einem Taschenmesser, das ihm Solinger Arbeiter zum 70. Geburtstag schenkten.

Der Begleitband zur Engels-Sonderausstellung im Paperback-Einband kostet 24 Euro und ist 248 Seiten stark. Er ist in einer Auflage von 1000 Stück im Bergischen Verlag erschienen. Die Exemplare werden nach und nach an die Buchhändler ausgeliefert, die sie online anbieten können. Sobald die Sonderausstellung im Haus der Jugend Barmen eröffnet werden kann, wird der Begleitband im dortigen Museumsshop erhältlich sein.

Wer nicht länger warten möchte, kann das Buch online auf der Website des Bergischen Verlags bestellen:

https://www.bergischerverlag.de/titel/friedrich-engels-ein-gespenst-geht-um-in-europa/

 

Autoren der Beiträge:

Dr. Lars Bluma, Leiter des Historischen Zentrums

Thorsten Dette, Historisches Zentrum Wuppertal, Leiter des Stadtarchivs Wuppertal

Prof. Dr. Noyan Dinçkal, Universität Siegen, Historisches Seminar, Europäische Wissens- und Kommunikationsgeschichte der Moderne

Prof. Dr. Georg Fülberth, Professor für Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg 1972-2004

Heike Ising-Alms, leitende Kuratorin der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“

Dr. Jürgen Herres, Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (im Vorhaben Marx-Engels-Gesamtausgabe)

Dr. Johann-Günther König, freiberuflicher Autor in Bremen

Dr. Anja Kruke, Leitung des Archivs der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Marina Mohr, M.A., wissenschaftliche Volontärin des Historischen Zentrums Wuppertal

Dr. Tiago Mata, University College London, Dept. of Science & Technology Studies

Prof. Dr. Wilfried Nippel, Univ.-Prof. i. R. für Alte Geschichte, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Geschichtswissenschaften

Prof. em. Dr. Jürgen Reulecke, von 2004 bis Ende 2009 Prof. für Zeitgeschichte und Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Erinnerungskulturen“ an der Universität Gießen, vorher Prof. für Neuere Geschichte an der Universität Siegen

Reiner Rhefus, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Zentrum Wuppertal

Regina Roth, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Marx-Engels-Gesamtausgabe an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Prof. Dr. Dorothea Schmidt, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Dr. Robert Van Horn, University of Rhode Island, Department of Economics

Dr. Detlef Vonde, Fachbereichsleiter Bergische VHS Solingen/Wuppertal

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Historisches Zentrum jetzt auf YouTube

Auf dem frisch erstellten YouTube-Kanal befinden sich fünf unterhaltsame Videos zu Leben und Werk von Friedrich Engels.

Aufgrund der Corona-Pandemie haben Interessierte derzeit leider nicht die Möglichkeit, die große Sonderausstellung "Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa" in der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend zu besuchen. Daher hat das Historische Zentrum ein alternatives digitales Onlineangebot ins Leben gerufen. Damit Engels nicht ganz aus den Köpfen verschwindet, gibt es ab sofort einen eigenen YouTube-Kanal des Historischen Zentrums:

https://www.youtube.com/channel/UCmPe9Op9Etw_znGuNJ1gOJw

Auf dem frisch erstellten YouTube-Kanal befinden sich fünf unterhaltsame Videos zu Leben und Werk von Friedrich Engels. In den Filmen geht es unter anderem um sein Aufwachsen in Wuppertal-Barmen, seine Zeit in Manchester und seine vielseitige Persönlichkeit. Die Videos sind auch auf Englisch und Chinesisch abrufbar.

In den kommenden Wochen soll der Kanal – der in der Suche auf der YouTube-Website unter den Stichworten „Historisches Zentrum Wupppertal“ auffindbar ist – mit weiteren Videos ergänzt werden. Im Moment werden im engen Austausch mit dem Engels2020-Projektbüro   weitere virtuelle Medienformate entwickelt.

Aktuelle Informationen zu allen Aktivitäten des Historischen Zentrums gibt es online unter: https://www.friedrich-engels-haus.de

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