Engels-Haus

Das Engels-Haus, ein repräsentatives spätbarockes Wohnhaus in Wuppertal Barmen, ließ sich der Textilunternehmer Johann Caspar Engels sen., der Urgroßvater des Sozialisten Friedrich Engels, von dem Baumeister Eberhard Haarmann d. Ä. im Jahre 1775 errichten. Das Haus Engelsstr 10 ist gemeinsam mit den benachbarten, etwa 20 Jahre jüngeren Haus Engelsstr 6 ein herausragendes Beispiel für den Typ des großbürgerlichen bergischen Fachwerkhauses. Beide Häuser gehen auf die Familie Engels und die Manufaktur Johann Caspar Engels.

Etwa 300 Arbeiterinnen und Arbeiter wohnten in umliegenden Häusern die zum größten Teil der Familie Engels gehörten. Die Ansiedlung stellte eine kleine Fabrikkolonie mit Schule, nahegelegener Kirche und Laden dar. Zwei der Arbeiterhäuser (Bj. 1784) sind an der verbeiführenden Wittensteinstraße (Hausnummer 282/284) erhalten. Das Engels-Haus (Engelsstr 10) wurde 1970 als Stadtmuseum und Museum für Friedrich Engels junior eröffnet und zeigt in zwei Räumen die Wohnkultur um 1800 sowie (nach erfolgter Renovierung) ab dem 28.11.2020 eine Ausstellung zu Leben und Werk des berühmten Wuppertalers.

Weitere Details zum Engels-Haus erhalten Sie hier.

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